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Gebäude des Bundesverwaltungsgerichts in St. Gallen

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Das Bundesverwaltungsgericht ist mit dem Vorwurf konfrontiert, die sich bei der Auswahl der Richter:innen nicht immer an die Vorschriften gehalten zu haben. Hunderte Asylurteile könnten nun neu aufgerollt werden.

Beste Grüsse aus dem Homeoffice

Bundesverwaltungsgericht
© Keystone / Gaetan Bally

Manipulationsverdacht am Bundesverwaltungsgericht: Besonders bei den Asylabteilungen ist Fairness nicht zwingend garantiert.

Gerichte sollen möglichst neutral und fair urteilen – das gilt auch für das Bundesverwaltungsgericht der Schweiz. Am Gericht mit Sitz in St. Gallen bilden drei Richter:innen jeweils ein Richtergremium.

Damit die Zusammensetzung des Gremiums möglichst fair ist, entscheidet darüber Computerprogramm. Eine Studie zeigt nun: In 45 Prozent der Fälle ändern Mitarbeitende die Zusammensetzung der Richterbank nachträglich von Hand – oft mit guten Gründen wie Sprachkenntnissen oder Ferienabwesenheiten.

Doch Recherchen der SRF Rundschau und der Tamedia-Zeitungen kommen nun unabhängig voneinander zum Schluss, dass Manipulationen nicht auszuschliessen sind. Hunderte Betroffene – häufig von Asylurteilen – könnten nun ein neues Urteil verlangen.

Joe Biden und der damalige Bundespräsident Guy Parmelin
Keystone / Alessandro Della Valle

Der beste Ort, um Gelder vor den Steuern zu verstecken, sind die USA – gefolgt von der Schweiz.

Die Schweiz steht regelmässig als «Steueroase» in der Kritik: Der Schweizer Finanzplatz helfe dubiosen Gestalten, ihre Vermögen zu verstecken. Kürzlich kritisierte eine staatliche amerikanische Kommission die Schweiz heftig, weil sie Oligarchengelder verschone. Doch wer im Glashaus sitzt…

Laut einer neuen Studie sind die USA das Land, das am meisten dazu beiträgt, dass Einzelpersonen ihre Gelder vor den Behörden verbergen können. US-Präsident Joe Biden hat zwar versprochen, dagegen vorzugehen, passiert ist bisher jedoch nichts.

Ganz unverdient ist der Ruf der Schweiz als Steuerparadies laut der Studie nicht: Sie folgt den USA auf Platz zwei. Sie hat sich im Vergleich zu vor zwei Jahren aber deutlich verbessert.

Wald im Sonnenschein
Keystone

Die Klimaerwärmung bedroht die Schweizer Wälder. Sind Bäume aus trockeneren Klimaregionen die Lösung?

Sie stammen aus der Türkei, Bulgarien oder den Vereinigten Staaten: In Mutrux, einer kleinen Gemeinde im Kanton Waadt, wachsen auf einer Fläche von etwa drei Hektar exotische Baumarten.

Die eingeführten Arten sind sehr widerständig gegen Trockenheit und Hitzewellen. «Wir wollen wissen, welche Baumarten die für die Schweiz wichtigen Bäume, die aufgrund des Klimawandels leiden, ersetzen können», sagt Peter Brang, Forscher an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, meinem Kollegen Luigi Jorio.

Insbesondere die Fichte, die am meisten verbreitete Baumart in der Schweiz, ist gefährdet. Ob man sie dereinst mit hitzeresistenteren Nadelbäumen ersetzen kann, muss sich erst noch zeigen.

Deutschland- und Schweizerfahne an einer Schweizer Strassenkreuzung
Keystone / Martin Ruetschi

Die Schweiz ist das beliebteste Land bei Deutschen Auswanderer:innen.

Anfang 2021 hatten rund 309’000 Auslanddeutsche ihren Wohnsitz in der Schweiz – mehr als in jedem anderen europäischen Land. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl gemäss dem Statistischen Bundesamt Wiesbaden um 2100 Personen oder 0,7% zu.

Gefolgt wird die Schweiz mit Österreich von einem weiteren deutschsprachigen Land. Wohl kein Zufall: «Gemeinsam ist beiden Staaten, dass der Wohnortwechsel für Deutsche durch die räumliche Nähe und die fehlende Sprachbarriere erleichtert wird«, erklärt das Bundesamt.

Die Schweiz ist zudem das Land in Europa, dessen Staatsbürgerschaft Deutsche nach aktuellsten Zahlen am häufigsten erwarben. 2020 waren es 6900 Einbürgerungen – ein Rekordwert.

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Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

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