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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Ich bin in einem demokratischen Land aufgewachsen und habe diese Form der Partizipation bisher immer als selbstverständlich angesehen. Die Demokratie ist aber immer mehr in Gefahr. Deshalb lancieren Prominente heute einen Appell.

Herzliche Grüsse aus Bern

Plakat Stop Putin / Stop war
© Keystone / Martial Trezzini

Sanktionen der Schweiz gegen Russland: Was sind die wichtigsten Streitpunkte?

6,3 Milliarden Franken – so viel hat die Schweiz bereits an russischen Vermögenswerten eingefroren. Oder so wenig? Denn gemäss Schätzungen sollen sich Werte von Russinnen und Russen im Umfang von bis zu 200 Milliarden Franken in der Schweiz befinden.

«War die Schweiz ausreichend vorbereitet?» «Wo wird das Geld versteckt?» Diesen und anderen Fragen versucht mein Kollege und Wirtschaftsexperte Matthew Allen in seinem Artikel auf den Grund zu gehen.

Derweil sorgt ein Rücktritt für Aufregung. Der russische Botschafter an der UNO in Genf gibt seinen Posten auf. Das kündigte er mit einem öffentlichen Statement auf Facebook und Linkedin an. Darin schrieb er: «Nie habe ich mich so für mein Land geschämt wie am 24. Februar dieses Jahres.» Es war der Tag des russischen Einmarschs in der Ukraine. Nun hofft der Diplomat auf die Hilfe der Schweizer Regierung.

Bundespräsident Ignazio Cassis
© Keystone / Laurent Gillieron

Die Schweiz ist neutral. Ja schon, aber was versteht der Bundespräsident darunter?

Wie definiert sich Neutralität? Augen zu und durch, auch wenn grösste Kriegsverbrechen verübt werden? Bundespräsident Ignazio Cassis versucht nun einen Drahtseilakt: Am World Economic Forum (WEF) in Davos führte er den Begriff «kooperative Neutralität» ein, wie SRF News und die Neue Zürcher Zeitung berichten.

Denn seit Russlands Angriffskrieg in der Ukraine stellt sich die Frage nach der Neutralität unseres Landes immer dringlicher. «Gegenüber der brachialen Verletzung fundamentaler Werte, die auch unsere Werte sind, gibt es grundsätzlich keine neutrale Haltung«, sagte Cassis.

Deshalb müsse sich die Schweiz positionieren und mit jenen Ländern zusammenstehen, die diesem Angriff auf die Grundfesten der Demokratie nicht tatenlos zuschauen würden, sagte er vor der Weltöffentlichkeit in Davos. «Diese kooperative Neutralität entspricht der Schweiz.»

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Bruno Kaufmann

Wie kann Neutralität in Zukunft aussehen?

Die Neutralität steht auf dem Prüfstand der Weltgeschichte. Hat sie eine Zukunft? Und wie sollte sie definiert werden?

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Tamedia

Sie wollen die Demokratie retten. Prominente lancieren einen Appell.

International kursiert der Hashtag #StandUp4Democracy schon länger. Nun haben sich Prominente aus verschiedensten Bereichen zusammengetan, um heute schweizweit daran zu erinnern, dass die Demokratie ein Wert ist, den es zu verteidigen gilt.

Autokratien, Kriege, totalitäre Tendenzen – die Demokratie kam in der letzten Zeit weltweit immer stärker unter Druck. In der Schweiz ist sie ein Grundpfeiler der Gesellschaft. Deshalb lohne es sich, dafür einzustehen, schreiben 55 bekannte Persönlichkeiten.

Viele Staaten würden sich auch als Demokratien bezeichnen, «aber keine demokratischen Werte leben», sagt etwa Alt-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf im heutigen Appell. Die Demokratie lebe von der Debatte und nicht von Schlagworten. Höchste Zeit also, eine Lanze für diese partizipative Politform zu brechen.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Renat Kuenzi

Ist Ihre Meinungsfreiheit in Gefahr?

Meinungsfreiheit ist ein universales Menschenrecht. Aber dieses gerät mehr und mehr unter Druck. Auch in gestandenen Demokratien. Einige Gründe: Die Macht der Social Media, mehr autoritäre Führer und die Corona-Pandemie. In der Schweiz zeigt etwa ein neues Gesetz, mit dem Richter Medienberichte leichter verhindern können, dass Meinungsfreiheit auch hier keineswegs selbstverständlich ist. Nicht zu reden von…

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Tzeusier-Stausee
Keystone / Jean-christophe Bott

Stauseen versorgen uns mit Energie – und vielleicht bald Kühe mit Wasser.

100 Liter Wasser, etwa eine halbe Badewanne. So viel trinkt eine Kuh an einem heissen Tag! Zudem müssen wegen dem Klimawandel und zunehmender Trockenheit immer öfter auch Alpweiden bewässert werden. Bereits 2018 mussten während einer sommerlichen Trockenperiode in den Waadtländer Alpen Kühe mit Wasser beliefert werden – per Helikopter.

Nun sieht ein Projekt im Kanton Wallis vor, zusätzliches Schmelzwasser in einen bestehenden Stausee einzuleiten, so SRF News. Im Sommer soll dieses Wasser dann für die Landwirtschaft freigegeben werden – nachdem es Energie für 10’000 Haushalte erzeugt hat.

Umweltverbände allerdings möchten die Kuhhaltung am liebsten durch Getreideanbau ersetzen. Denn eine Kuh braucht enorm viel mehr Wasser als Pflanzen. Die Fleischproduktion sei schlecht für die Biodiversität, monieren sie. Das Projektdossier liegt nun beim Kanton Wallis.

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