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Saisonniers am Bahnhof mit Kind

Heute in der Schweiz

Sehr geehrte Damen und Herren

"Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen", schrieb Max Frisch, einer der grössten Schweizer Autoren und Dramatiker, 1965. Und Menschen, die kamen, holten ihre Kinder nach. Doch das war illegal. Wie auch die Schulen für diese Kinder, die Helfer:innen für sie klandestin betrieben.

Beste Grüsse aus Bern

Saisonniers am Bahnhof mit Kind
Keystone / Str

Es ist kein schönes Kapitel unserer jüngsten Geschichte: die «Saisonniers», die ihre Kinder nicht in die Schweiz holen konnten.

Sie bauten ab 1950 die moderne Schweiz: Hunderttausende von Arbeitskräften aus dem Ausland, insbesondere aus Italien, Spanien, Portugal und der Türkei.

Doch ausser «Chrampfen» durften sie hier nicht viel: Als Saisonniers durften sie hier keine Wurzeln schlagen – sie mussten das Land nach neun Monaten wieder verlassen, bevor sie nach drei Monaten wiederkommen durften. Wer Kinder hatte, musste diese im Heimatland zurücklassen.

Doch einige setzten Verstand und Elternliebe vor das Gesetz und holten ihre Kinder in die Schweiz – illegal. Nicht nur waren die Kinder «versteckt», sondern auch die Schulen, die sie trotz ihres prekären Status hier besuchen konnten.

Das war Menschen zu verdanken, die den Mut hatten, «geheime» Schulen zu organisieren.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Balz Rigendinger

Was braucht es Ihrer Ansicht nach für den Wiederaufbau der Ukraine?

Was wäre in Ihren Augen auch noch wichtig oder eine absolute Priorität, um dem angegriffenen Staat eine gute Zukunft zu ermöglichen?

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Marija Pejčinović Burić
SWI swissinfo.ch / Carlo Pisani

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Der Europarat hatte sich nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs die Förderung von Demokratie und Menschenrechten auf die Fahne geschrieben.

Der Organisation kommen grosse Verdienste daran zu, dass der Kontinent heute mit Fug und Recht als eine globale Demokratie-Hochburg bezeichnet werden kann.

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SDA Keystone

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«Jetzt müssen wir handeln, um noch Schlimmeres zu verhindern», sagte der Bündner Nationalrat Martin Candinas von «Die Mitte».

Angebotstafel eines Hofladens
SDA Keystone

Wann, wenn nicht während eines Krieges, wenn Güter knapp werden, macht eine Lösung besonders Sinn: Einkaufen direkt bei den Produzent:innen.

Gehts ums Essen, wird der Einkauf von Gemüse, Früchten, Fleisch oder Milchprodukten direkt vom Bauern und von der Bäuerin sogar echt sympathisch – aus der örtlichen Nähe kann menschliche Wärme werden.

Doch ausgerechnet jetzt gehen die Verkäufe in den Hofläden zurück. Genauer: Die Party, die ihnen das Coronavirus und die Massnahmen gegen dessen Ausbreitung bescherten, ist vorbei.

Aber das Glas ist immer noch eher halb voll als halb leer: Unter dem Strich resultiert immer noch ein Umsatzplus von fünf bis zehn Prozent im Vergleich zu Vor-Pandemiezeiten.


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