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Symbolbild Pharma

Heute in der Schweiz

Sehr geehrte Damen und Herren

Die Schweiz macht in Russland gute Geschäfte: Der Export von Pharma-Produkten ist in die Höhe geschnellt. Das sorgt für Kritik.

Freundliche Grüsse aus Bern

Symbolbild Pharma
© Keystone / Christian Beutler

Die Schweiz macht in Russland mit Pharma-Produkten Rekordumsätze.

Es ist wieder mal Zeit für Schweiz-Bashing: «Kriegsgewinner», «beschämend», «die Schweiz auf Sanktionsliste setzen» – das sind noch zitierbare Vorwürfe. Grund dafür ist, dass die Schweizer Exporte nach Russland boomen. Das ist praktisch einzig auf pharmazeutische Produkte zurückzuführen, deren Umsatz seit Kriegsbeginn sich vervielfacht hat.

Nun ist die Sachlage jedoch einfach: Pharma-Produkte sind im doch ziemlich umfassenden Sanktionsregime gegenüber Russland explizit nicht enthalten. Und das aus guten Gründen: Arzneimittel sind aus humanitären Gründen von den Sanktionen ausgeschlossen – auch russische Staatsbürger:innen sollen Zugang zum stark globalisierten Medikamentenmarkt haben.

Weshalb aber nun ausgerechnet Schweizer Produkte vermehrt nachgefragt werden, ist noch nicht klar. Mehrere Faktoren werden angebracht: Russland fehlen Materialien für die Pharma-Produktion; Probleme mit den Lieferketten aus Asien; Stabilisierung der normalen Exportumsätze. Sicher ist: Einfache Erklärungen gibt es nicht – auch wenn damit einfacher Sündenböcke gefunden würden.

Bauarbeiter in der Hitze
Keystone / Karl Mathis

Ein Volk von «Chrampfern» sei die Schweiz, so das Stereotyp. Stimmt das wirklich?

Die Schweizer:innen haben eine hohe Arbeitsmoral, sind unermüdlich, zäh, kreativ, widerstandsfähig… – die Liste liesse sich länger weiterführen. Was wie ein Traum für Personalvermittlungsagenturen klingt, hat natürlich seinen wahren Kern. Wer aber schon mal die Landesgrenzen verlassen hat, weiss, dass auch andere wissen, wie Arbeit geht.

Die spezifischen Daten einer neuen Studie zum Arbeitsverhalten in der Schweiz ist dabei aufschlussreich. Dass die Schweizer:innen mehr Feiertage und weniger Arbeitsstunde als früher haben, ist altbekannt (und auch gut so). Interessanterer scheint mir die Tatsache, dass vier von zehn Arbeitnehmenden in der Schweiz ein Teilzeitpensum zwischen 50-100% hat.

Das ist weit mehr als sonst jemand. Zugleich hat die Schweiz die höchste Erwerbsquote in Europa – und eine sehr hohe Produktivität. Insofern ist das Modell vielleicht gar nicht so schlecht. Wäre da nicht die noch immer mangelhafte Integration der Frauen

Sara Ibrahim
Helen James / swissinfo.ch

Das Selbstexperiment: Unsere Serie zu Veganismus.

Es begann mit einem Neujahrsvorsatz: Meine Kollegin Sara Ibrahim wollte ihren Konsum von tierischen Produkten nach einem kulinarisch ausschweifenden Weihnachtsfest reduzieren und einen Monat lang nur vegan essen. Seither sind eineinhalb Jahren vergangen.

«Meine Umstellung zur Veganerin begann überraschend gut», schreibt sie dazu. Immerhin ist Veganismus in der Schweiz nicht mehr so exotisch wie noch vor einigen Jahren. Aber ob man sich dabei nicht nur ausgewogen, sondern auch schmackhaft ernähren kann?

Sara hat in mehreren Artikeln ihre Suche nach feinen Alternativen beschrieben – nicht nur was Rezepte anbelangt, die mit herkömmlichen Produkten gekocht werden können. Sondern auch nach neuen Lebensmitteln, die den steigenden Hunger nach veganen Gerichten im Land zu sättigen versucht.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Sara Ibrahim

Wie haben sich Ihre Essgewohnheiten verändert?

Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine vegetarische oder vegane Ernährung oder reduzieren ihren Konsum von Lebensmitteln tierischen Ursprungs. Wie sieht das bei Ihnen aus?

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Demonstration
Keystone / Christoph Soeder

Wie soll man Verschwörungstheoretiker:innen begegnen? Ein Gespräch.

Was machen, wenn Leute im engsten Umfeld Verschwörungstheorien glauben? Diese Frage wurde im Zuge der Pandemie akut, als Schwurbler lautstark die Existenz des Corona-Virus anzweifelten.

Verschwörungstheorien gibt es jedoch schon seit immer, und was wann genau als eine solche gelten kann, ist nicht so eindeutig. Klar ist aber, dass es schwierig ist mit Leuten eine Diskussion zu führen, die schon tief im Kaninchenbau drin sind.

«Ich persönlich versuche, mit viel Empathie meine Sicht zu schildern«, sagt der Sozialwissenschaftler Marko Kovic, der viel zum Thema spricht. Im Interview mit dem Innerschweizer Magazin Kultz gibt er Tipps zum Umgang im familiären Rahmen.

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