Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizer:innen
Das momentane Flugchaos betrifft mich nicht. Den Sommer verbringe ich in der Schweiz und im Herbst fahre ich mit dem Auto ins Nachbarland. Wie sieht es bei Ihnen aus?
Herzliche Grüsse
Ferien in der Schweiz: Wie war Ihre Reise?
Die Schlagzeilen in der Schweiz über das momentane Flugchaos reissen nicht ab. Verlorene Koffer, Flugannulationen, lange Schlangen: «Manche Ferienhungrige werden wohl lieber mit dem Auto verreisen», sagt der Chef des Reisekonzerns Kuoni in einem Interview mit der Aargauer Zeitung.
Es sei ein einfacher Dreisatz, ist er überzeugt. «Wenn man einen Flugplan aufstellt, muss man sich dafür mit dem nötigen Personal vorbereiten. Aber nun tun manche Airlines so, als würde Weihnachten überraschend kommen.» Weiter kritisiert er die Fluggesellschaft Swiss scharf.
Der Kuoni-Chef Dieter Zümpel gibt zudem Tipps für die Herbstferien. Er empfiehlt unter anderem, ein Paket mit Flug und Hotel bei Reiseveranstalter:innen zu buchen. «Denn falls die Reise aufgrund externer Gründe nicht stattfinden kann, erhalten die Kunden den Betrag zurück.» Was auch immer beliebter werde: Eine kostenpflichtige Absicherung, um bis zu acht Tagen vor Abreise kostenfrei stornieren kann.
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Hier geht es zum InterviewExterner Link.
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Europäisches Flugchaos: An diesen Flughäfen gibt es die meisten Probleme – eine Auswertung des BlicksExterner Link.
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Anschnallen! Die Flugreise-Emissionen heben wieder ab – darüber haben wir im vergangenen Monat berichtet.
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Rentner:innen besitzen rund die Hälfte aller Eigenheime in der Schweiz.
In meinem Umfeld suchen einige nach einem bezahlbaren Eigenheim. Doch der Schweizer Markt für Privatimmobilien ausgetrocknet. Das knappe Angebot treffe auf eine riesige Nachfrage, schreibt der Blick heute. Daran konnten bisher nicht einmal die massiven Preissprünge und steigende Hypothekarzinsen etwas ändern.
Lichtblick für alle, die immer noch von den eigenen vier Wänden träumen: In den nächsten 23 Jahren werden mehrere Hunderttausend Eigenheime frei. Es sind all jene Häuser, die aktuell von der Babyboomer-Generation bewohnt werden. Zahlen der Credit Suisse zeigen, dass aktuell über 40 Prozent aller Eigenheime in der Schweiz Babyboomern gehören.
Nicht klar ist, wie viele dieser Eigenheime tatsächlich auf dem freien Markt landen. Handänderungen von Liegenschaften mit einer Finanzierung bei der Zürcher Kantonalbank etwa zeigen, dass fast jedes zweite Einfamilienhaus im Kanton Zürich innerhalb der Familie bleibt.
- Hier geht es zum Artikel im Blick: Bis 2045 werden 420’000 Eigenheime freiExterner Link.
- So wohnen Schweizer und Schweizerinnen – ein Artikel aus unserem Archiv.
- Das eigene Haus wird zum Privileg der ReichenExterner Link – ebenfalls im Blick.
Und wenn wir grad bei den Häusern sind: Wie halten Sie es mit der Nachbarschaft?
Wie es Herr und Frau Schweizer mit ihrer Nachbarschaft halten, zeigt eine neue repräsentative Studie, die vom Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) im Auftrag des Migros-Kulturprozent verfasst wurde. Neben den soziodemografischen Ergebnissen identifizierte die Studie in einer qualitativen Umfrage ebenfalls vier Nachbarschaftstypen.
Eine grosse Mehrheit bezeichnet als Nachbar:in, wer im gleichen Haus oder in den umliegenden Häusern wohnt. In der Romandie und im Tessin fasst man den Begriff Nachbarschaft etwas weiter. Als Nachbar:in gezählt wird auch die Frau/der Mann, die im gleichen Quartier wohnt. Zwei Drittel aller Menschen treffen ihre Nachbar:innen spontan. Fast niemand sieht nie irgendjemand aus der Nachbarschaft.
Folgende vier Nachbarschaftstypen gibt es: Die Distanzierten, die Inspirationssuchenden, die Beziehungspflegenden, die Wertorientierten. Zu welchem zählen Sie sich?
- Neue Studie zeigt: Dieser Nachbarschaftstypus bist duExterner Link – auf watson.ch.
- Zwei Drittel nerven sich über ihre Nachbarn – ein Artikel aus unserem Archiv.
Ernährungskrise in Sri Lanka: Schweizer Botschaft pflügt Rasen um und pflanzt Gemüse.
In Sri Lanka herrscht Ausnahmezustand. Der Staat ist bankrott, die Regierung gestürzt und der Bevölkerung fehlt Geld, um Essen zu kaufen. In Zeiten des Leidens und anlässlich des Nationalfeiertags setzt die Schweizer Botschaft in Colombo ein Zeichen. Der Garten der Botschaft wurde zu einem Gemüsegarten umgebaut, die Ernte werden an die Ärmsten gespendet.
Mitgeholfen habe dabei auch die schweizerisch-srilankische Firma A. Baur & Co. Deren Gründer, Alfred Baur, reiste 1884 als 19-Jähriger ins damalige Ceylon, um auf einer Kokosnussplantage zu arbeiten, bis er sich 1897 selbstständig machte. Richtig gross geworden ist Baurs im Dünger-Geschäft. Nach und nach sind andere Zweige dazugekommen. Der Konzern ist mittlerweile der zweitgrösste Importeur von Medikamenten in Sri Lanka.
Auf 360 Quadratmetern der Schweizer Botschaft würden nun Bohnen, Süsskartoffeln, Auberginen, Peperoni, Kohl, Ingwer und Chili angebaut, wie sie dem Blick mitteilte. Ob beim Anbau ausschliesslich auf organischen Dünger gesetzt wurde, ist uns jedoch nicht bekannt.
- Hier twittert der Schweizer Botschafter in Sri Lanka über die AktionExterner Link.
- Und die Meldung dazu.
- Von der Schweizer Kokosnuss-Plantage zum internationalen Mischkonzern – das Portrait aus unserem Archiv
- Bio-Landbau stösst an seine Grenzen – Erfahrungen in Sri Lanka und der Schweiz.
- «Sri Lanka hat diese Krise selbst verschuldet » – ein Interview mit einem Auslandschweizer.
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