Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Über 60'000 Ukrainer:innen flüchteten vor der russischen Invasion in die sichere Schweiz. Fast alle wollen sie wieder in ihrer Heimat zurück – lieber heute als morgen. Ein Zwiespalt, der vielen Probleme bereitet.
Beste Sommergrüsse aus Bern
Sie kamen nicht freiwillig in die Schweiz. Obwohl sie hier sicher sind, möchten sie wieder zurück.
Die Situation ist für die allermeisten der über 60’000 Menschen, die aus der Ukraine in die Schweiz geflüchtet sind, äussert kompliziert.
Die Kinder, die hier fast nahtlos in die Schule gehen können, haben vielleicht noch die wenigsten Probleme.
Doch andere halten die Trennung von Lieben und Heimat kaum mehr aus.
Alina, eine Sopranistin, ging zurück und ist wieder glücklich. Obwohl es das Orchester, in dem sie gesungen hat, nicht mehr gibt.
- «In der Schweiz war ich in Sicherheit, aber ich dachte nur an die Ukraine» – der trotz allem Leid sehr schöne Beitrag meiner Kollegin Pauline Turuban.
- Wie viele Flüchtlinge die Schweiz wirklich aufnimmt – unsere Übersicht der Aufnahmequoten der Länder Europas.
- Schweizer:innen öffnen ihr Zuhause für Flüchtlinge aus der Ukraine – Artikel von Julia Crawford und Kaoru Uda von swissinfo.ch.
Viele lieben die Berge. Es locken archaische Natur und Aussicht. Die Kehrseite: Die Zahl der Unfälle ist hoch.
Über 1500 Mal mussten Bergretter:innen im letzten Jahr los, um Menschen in Not beizustehen.
Die grösste Gruppe stellen die Wandernden, gefolgt von Skitourengänger:innen und Bergsteiger:innen.
Stürze und Abstürze sind die häufigsten Gründe für einen Rettungseinsatz, gefolgt von Erschöpfung, Erkrankung und Verirren. Beste Vorkehrungen vor Not- und Unfällen sind für mich solide Ausrüstung und gute Vorbereitung (Wege und Wetter!). Und nicht gleich mit einer ambitiösen Challenge zu starten ist auch nicht verkehrt.
- Bergwanderland Schweiz: So entwickeln sich die Unfallzahlen – die aktuellen Zahlen von Kollege Lukas Füglister von SRF News.
- «Die Route wird unterschätzt» – Bericht im Blick über den Aufstieg zum Bergrestaurant Äscher, wo seit Juni schon fünf Menschen tödlich abgestürzt sind.
- Lust auf Risiko – mit tödlichen Folgen – Bericht über die Risiken des Wintersports in den Bergen aus unserem Archiv (2006).
Die Hitzewelle in der Schweiz ist für Fische verheerend – in den lauwarmen Flüssen und Bächen verenden die Tiere.
Über 25 Grad warm oder gar völlig ausgetrocknet: Vor allem kleinere Schweizer Gewässer werden bei den aktuellen Temperaturen von weit über 30 Grad für ihre Bewohner, die Fische, zur Todesfalle.
Wo noch möglich, fischen Helfer:innen die Gewässer aus und retten so die Tiere vor dem Erstickungstod.
- «Man ist gezwungen, dem Fischsterben zuzuschauen»Externer Link – Beitrag von Blick TV aus dem Kanton Aargau.
- Schuld ist die Hitze – und die unsichere EnergieversorgungExterner Link – Artikel im Tages-Anzeiger (Paywall).
- Für viele Fische geht es jetzt um das nackte ÜberlebenExterner Link – Tweet des Schweizerischen Fischerei-Verbands.
- Luzerner Fische: Retten, was zu retten ist!Externer Link – Appell des Fischereiverbands des Kanton Luzern.
Missionieren an der Saufmeile auf Mallorca? Das ist die Mission von jungen Schweizer:innen.
«Ballermann» ist die Chiffre für Alkoholexzesse und Dauerparty im spanischen «Sommerferien-Paradies». Die Insel ist ein Magnet für Menschen aus aller Welt, die das Vergnügungen jagen: sich die Kante geben und sich paaren.
Just dort versucht Manuel Leiser, die bisweilen etwas ramponierten und orientierungslosen Schäfchen für das Reich Gottes zu gewinnen.
Mit Leiser sind noch rund 50 andere Schweizer:innen im Einsatz. Sie missionieren im Umfeld einer evangelikalen Gruppe aus der Schweiz, die sonst in ganz anderen Biotopen fischt – an Hochschulen.
- «Wenn Jesus heute lebte, er würde zum Ballermann gehen»Externer Link – Bericht von SRF News.
- «Anti-Sauftourismus-Gesetz» – Behörden auf Mallorca machen acht Lokale dichtExterner Link – Bericht im Spiegel.
- Sanfter Tourismus sichert ÜberlebenExterner Link – eine Art Kontrastprogramm der Schweizer Berghilfe.
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