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Demonstrierende halten EU- und Ukraine-Fahnen

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

"Als Mutter würde ich mir Sorgen machen", sagte kürzlich die Präsidentin des Dachverbandes der Lehrerinnen und Lehrer in Bezug auf die vielen Quereinsteiger:innen, die wegen des Lehrkräftemangels eingestellt werden. Manche besorgten Eltern nehmen die Kinder grad ganz aus der Schule.

Herzliche Grüsse

Schulunterricht
© Keystone / Peter Schneider

Heute beginnt in grossen Teilen der Schweiz das neue Schuljahr.

Der Schulbeginn steht im Zeichen des akuten Lehrkräftemangels sowie der Integration der Kinder aus der Ukraine.

Vor allem in der Deutschschweiz geht es nur dank Aushilfen ohne Lehrdiplom.

Der Lehrkräftemangel setzt sogar den Homeschooling-Boom fort, der bereits während der Pandemie begonnen hat.

Ueli Maurer
Keystone / Marcel Bieri

Ueli Maurer bezeichnet Ukrainekonflikt als «Stellvertreterkrieg» und erntet Kritik.

Bei einem Auftritt vor Parteifreunden in Appenzell-Ausserrhoden am Freitagabend sprach SVP-Bundesrat Ueli Maurer über die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Schweiz.

Dabei bezeichnete er gemäss CH Media den Ukraine-Krieg als Stellvertreterkrieg zwischen Westen und Osten, zwischen den Nato-Staaten gegen Russland. Der Welt drohe eine Spaltung, wie es sie zuletzt vor dem Mauerfall gab.

Im Parlament kommt das nicht gut an. Es handle sich nicht um einen Stellvertreterkrieg, sondern um einen Angriffskrieg Russlands auf einen souveränen Staat, so der Tenor.

Simonetta Sommaruga
© Keystone / Georgios Kefalas

Umweltministerin Simonetta Sommaruga will Stromlücke im Notfall mit Ölkraftwerk schliessen.

Im Winter droht ein Energiedebakel. In der Verzweiflung prüft die Energieministerin nun sogar den Einsatz von mit Öl betriebenen Kraftwerken, obwohl Strom aus Erdöl als besonders klimaschädlich gilt.

Die SonntagsZeitung machte zudem publik, dass die Schweiz droht, im Notfall eine Gasdurchleitungslinie zwischen Deutschland, Frankreich und Italien anzuzapfen. Besonders in Italien kam das schlecht an.

Das Problem: Die Schweiz verfügt selbst über keine Gasspeicher und ist deshalb auf Lieferungen aus dem Ausland angewiesen. Nun haben aber die Nachbarländer aus Angst, dass Putin den Gashahn abdreht, ihre Ausfuhrgesetze verschärft.

Noel Frei mit Familie
zVg

Auf nach Lugano! Am Wochenende findet der Auslandschweizerkongress statt. Ein Ausblick mit jenen Schweizer:innen, die nun nach Lugano reisen.

Das Parlament der Fünften Schweiz trifft sich erstmals wieder physisch, und zwar vom 19. bis 21. August in Lugano. Wir haben bei Delegierten des Auslandschweizerrats nachgefragt, wie Sie auf den Kongress eingestimmt sind.

Noel Frei aus Äthiopien schreibt: «Die Reise nach Lugano ist auf der einen Seite eine Reise ins Glück, jetzt, wenn plötzlich alles wieder verfügbar ist und man die grossartigste Natur vor der Türe hat. Auf der anderen Seite sind mit der Schweiz auch viele Termine und Erwartungen von Menschen verbunden, die einem wichtig sind. Dazu kommt das Fehlen einer eigenen Bleibe in der Schweiz, das wird es wohl auch etwas anstrengend machen.

An den ASO Kongress gehe ich mit der Hoffnung, dass nicht nur palavert, sondern auch geliefert wird! Unsere Stimme ist manchmal weit weg, aber wir können zu einem Crescendo werden.»

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