Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
In den 1990er-Jahren besuchte Bruno Manser meine Schulklasse und erzählte, wie die Holzwirtschaft die traditionelle Lebensweise der Penan in den Regenwäldern von Borneo bedroht. Mich beeindruckte, dass Manser bei diesem nomadisch lebenden Volk gelebt und sich integriert hatte. Sein Verschwinden einige Jahre später bedrückte mich. Wie ist so etwas möglich? Manser mag tot sein, doch eine Stiftung kämpft in seinem Namen weiter.
Herzliche Grüsse
Die Basler Staatsanwaltschaft verhilft dem Bruno-Manser-Fonds zu einem Sieg.
Eine malaysische Politikerfamilie, die unter anderem durch die Vergabe von Lizenzen für Holz reich geworden ist, geht seit Jahren rechtlich gegen den Bruno-Manser-Fonds vor.
Unter anderem hat sie Strafanzeige und Zivilklage in Basel-Stadt gegen die NGO eingereicht.
Am 25. Juli 2022 gab die Basler Staatsanwaltschaft laut Tages-Anzeiger bekannt, dass sämtliche Vorwürfe in der 50-seitigen Strafanzeige gegen den Bruno-Manser-Fonds haltlos sind.
- Den ganzen Artikel lesen Sie im Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall).
- Was geschah mit Bruno Manser?Externer Link Geo auf den Spuren des verschollenen Öko-Aktivisten.
- Über Bruno Manser lesen Sie auch in unserer Longform über das AuswandernExterner Link.
Die folgende Geschichte handelt vom jahrzehntelangen Ausschluss der Frauen aus der sonst so vorbildlichen Schweizer Demokratie.
Die erste Frau, die in ein Parlament eines Schweizer Kantons gewählt wurde, hiess ausgerechnet Schweizer: Raymonde Schweizer.
Die Sozialdemokratin aus der Industriestadt La Chaux-de-Fonds war engagierte Gewerkschafterin und Feministin und schaffte 1960 in Neuenburg auf Anhieb den Sprung in die dortige Legislative.
Damit war Schweizer Trendsetterin zu einer Zeit, als Schweizerinnen noch gar nicht wählen konnten. Mehr erfahren Sie im neusten Beitrag unserer Serie Brennpunkte der Demokratie Schweiz mit Polit-Doyen Claude Longchamp.
- Den ganzen Artikel mit Video finden Sie auf swissinfo.ch.
- Unsere Serie Brennpunkte der Demokratie Schweiz.
Auf nach Lugano! Am Wochenende findet der Auslandschweizerkongress statt. Ein Ausblick mit jenen Schweizer:innen, die nun nach Lugano reisen.
Das Parlament der Fünften Schweiz trifft sich erstmals wieder physisch, und zwar vom 19. bis 21. August in Lugano. Wir haben bei Delegierten des Auslandschweizerrats nachgefragt, wie Sie auf den Kongress eingestimmt sind.
Das erste Mal überhaupt mit dabei sein wird Hans Broder, Delegierter des Auslandschweizerrats für Mexico. Er schreibt: «Ich erwarte, dass wir eine moderne, junge, digitale Strategie auf die Beine stellen, um das Durchschnittsalter der ASO-Delegierten runterzubringen. Ich gehöre mit 34 Jahren zu den Jüngeren. Ich freue mich sehr auf meine erste Teilnahme am Kongress und auf das Networking. Es ist mir eine Ehre, die Schweizer:innen in Mexiko zu vertreten.
Endlich lerne ich alle kennen, kann aktiv werden und Erfahrungen als Auslandschweizerrat sammeln. Ich freue mich riesig auf mein neues Ehrenamt. Ich verbringe den ganzen Sommer in der Schweiz, die schönste Jahreszeit überhaupt. Ich besuche meine Eltern, alte Schulfreunde, Openairs, und, und, und…»
- Unsere Seite Swiss Abroad.
- Der KongressExterner Link auf der Website der ASO.
Mehr
Bleiben wir beim Thema Fünfte Schweiz: Das Onlinemagazin «Das Lamm» berichtet von Schweizer:innen in Chile.
Vor mehr als hundert Jahren forderte der chilenische Staat Schweizer:innen zur Auswanderung auf. Dies unter der rassistischen Vorstellung, man wolle das Land und die Bevölkerung europäisieren und «weisser machen».
Mehr als hundert Jahre später sitzen im Schweizer Club in Santiago Nachfahr:innen jener Schweizer:innen, die sich im jungen Chile eine Zukunft aufgebaut haben.
Sie sind Teil des Direktoriums des Clubs und schreiben zusammen ein Buch, in dem sie ihre Familiengeschichten sammeln. Das Lamm gibt einen ersten Eindruck.
- Den ganzen Artikel lesen Sie hierExterner Link.
- Aus unserem Archiv: Schweizer Familie in Chile musste jahrelang auf Heimkehrgeld warten.
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