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Menschen an einer Demonstration auf der Strasse

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

In der neuen Verfassung Chiles, über welche die Bürger:innen am 4. September abstimmen, steckt auch Demokratie-Knowhow aus der Schweiz. Anstoss dazu gab der "Geistesblitz" einer Chilenin namens Paulette Baeriswyl.

Beste Grüsse

Menschen an einer Demonstration auf der Strasse
Vanessa Rubilar Quintana

Wie kommt es, dass eine Forscherin an der Universität Zürich wichtige Anstösse für die neue Verfassung Chiles gab?

Sie heisst Paulette Baeriswyl. Ein typisch schweizerischer Name also. Aber die 38-jährige Juristin, die an der Universität Zürich forscht und lehrt, ist Chilenin.

Als sie hörte, dass ein Konvent eine neue Verfassung ausarbeiten soll, meldete sich Baeriswyl bei Margarita Vargas, die das indigene Volk der Kawésqar im verfassungsgebenden Rat vertrat.

Das primäre Anliegen der Doktorandin aus Zürich: Der indigenen Bevölkerung Chiles, die Opfer von Unterdrückung, Vertreibung und Genozid wurden, Schutz und Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

Doch wie stehen die Chancen für die neue Verfassung? Mein Kollege Malte Seiwerth hat Paulette Baeriswyl und weitere Involvierte aus der Schweiz und Chile getroffen.

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Gastgeber/Gastgeberin Patricia Islas

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Wenn Sie in der Schweiz oder in Europa leben: Welche Massnahmen sollten Ihrer Meinung nach ergriffen werden, um in diesem Winter Energie zu sparen?

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altes Foto mit Menschen auf der Terrasse der Mutthornhütte
Keystone / Max Kraft

Wir erleben hier den zweitheissesten Sommer in der Schweiz seit Messbeginn. Die Folgen sind dramatisch.


Die Berge der Alpen sind so etwas wie eine in Fels und Eis gehauene Visitenkarte der Schweiz. Ohne Tourismus müssten wohl die meisten der dort lebenden Menschen ins Mittelland herunter kommen, um dort ein Auskommen zu finden.

Nun gerät die oftmals als idyllisch besungene Bergwelt buchstäblich ins Bröckeln. Schlimmer noch: Hütten des Schweizerischen Alpen-Clubs (SAC) bricht das Fundament weg.

«Zutritt verboten» heisst es für die grandiose Aussichtsterrasse der Mutthornhütte, die einen spektakulären Blick auf das Kanderfirn und die nahen Gipfel des Berner Oberlandes bietet. Pardon: bieten würde.

Der auftauende Permafrost lässt die Felsen unter- und oberhalb der Hütte langsam wegbrechen – wir in der Schweiz assistieren dem beliebten Ziel für Bergwanderer:innen bei seinem Tod auf Raten.

Frau am Stricken
SWI swissinfo.ch

Krieg, drohender Gasengpass und Inflation: Sie sorgen dafür, dass alle, selbst hier in der Schweiz, wieder autarker leben müssen – ob wir wollen oder nicht.

Selber machen, schon seit Jahrzehnten do it yourself genannt, steht aktuell wieder ganu hoch im Kurs. Es beginnt beim Nähen und Stricken eigener Kleidungsstücke, dem Anpflanzen von Gemüse, dem Backen des eigenen Brotes oder der Renovierung der Küche.

Auf ihrer Suche, das Phänomen zu ergründen, haben meine Kolleginnen Sibilla Bondolfi und Ester Unterfinger Menschen getroffen, die über spannende Erfahrungen, aber auch Hintergründiges erzählt haben.

Kräftiger Mann in Siegerpose und Sennentracht mit Lorbeekranz auf dem Kopf
© Keystone /peter Schneider

Die Schweizer Bevölkerung akzeptiert keinen Gessler. Und schon gar keinen König. Seit gestern aber hat das Land genau einen solchen.

Wicky Joel – bei Schwingern kommt der Nachname immer zuerst – heisst er und sein Regnum dauert drei Jahre. Er trägt keine Robe aus Seide und Damast, sondern einen schweren «Chüjermutz», die Tracht der Sennen. Sein Haupt ziert keine Krone, sondern ein Lorbeerkranz.

Denn Wicky ist der neue Schwingerkönig. Also der stärkste und wendigste von über 270 Kraftprotzen, die am Wochenende am Eidgenössischen Schwingfest in Pratteln im Kanton Basel-Landschaft im Sägemehl ihren neuen König erkoren haben.

Mit seinen 183 Zentimetern zählt der 25-jährige Luzerner aus dem Entlebuch zu den kleineren Kalibern. Aber jetzt winkt ihm der grosse Zahltag: Aufgrund der schier bodenlosen Bodenständigkeit, die der Baumaschinenmechaniker und Landwirt wie kaum ein zweiter der Zunft verkörpert, könnte er in nächsten drei Jahren via Sponsoren rund eine Million Franken einnehmen. Aber es ist keineswegs sicher, dass dies Wicky Joel überhaupt will.

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