Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Meine Kollegin Elena Servettaz ist russischer Muttersprache. So kam ein grossartiges Interview mit dem russischen Ex-Diplomaten Boris Bondarev zustande, der aus Protest gegen den Angriffskrieg von seinem Posten zurückgetreten ist.
Herzliche Grüsse
Der Kreml meint, die Schweiz gehorche den Befehlen der USA, sagt Ex-Diplomat Boris Bondarev im Interview mit swissinfo.ch.
Als einziger russischer Diplomat ist Boris Bondarev nach dem Einmarsch Moskaus in der Ukraine von seinem Posten zurückgetreten. Nun lebt der ehemalige Berater der russischen UNO-Mission in Genf unter dem Schutz der Schweiz.
Meine russischsprachige Kollegin Elena Servettaz hat mit ihm über Schuldgefühle, Russlands Sicht auf die Schweiz und den Effekt von Sanktionen gesprochen.
Bondarev sagte etwa: «In Russland ist man oft der Meinung, dass die europäischen Länder nicht fähig sind, eigene Entscheidungen zu treffen und dass die Europäische Union immer das tut, was Joe Biden sagt.» Auch die Schweiz folge gemäss dieser Ansicht den Befehlen der USA.
- Das ganze Interview auf swissinfo.ch.
- Boris Bondarev darf in der Schweiz bleiben, meldete die Luzerner ZeitungExterner Link vor fünf Tagen.
Mehr
Laut SRG-Trendumfrage gibt es ein Ja zur AHV-Reform.
Die Schweizer:innen stimmen der Reform der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) mit 59% zu, so die zweite SRG-Umfrage im Vorfeld der eidgenössischen Volksabstimmung am 25. September.
Die Nein-Stimmen sind jedoch auf dem Vormarsch und der Ausgang der Abstimmung bleibt ungewiss. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt die dritte Umfrage von 20 Minuten und Tamedia.
Die Initiative gegen Massentierhaltung und die Reform der Verrechnungssteuer steuern auf eine Ablehnung zu.
- Den ganzen Artikel lesen Sie auf swissinfo.ch.
- SRFExterner Link und NauExterner Link berichten.
Die Schweiz verliert gleich zwei Filmlegenden.
Mein Kollege Giannis Mavris hat Ihnen gestern versprochen, dass wir die kürzlich im Abstand von nur zwei Tagen verstorbenen Filmemacher Jean-Luc Godard und Alain Tanner näher porträtieren. Heute lösen wir das Versprechen ein.
Meine Kollegin Ghania Adamo hat mit einem französischen Regisseur und Filmkritiker gesprochen. Dieser sagt: «Godard ist ein Kontinent, Tanner ein Land.» Was er damit meint, erfahren Sie im Artikel auf swissinfo.ch.
Wie ein enger Freund gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte, nahm der 91-jährige Godard Sterbehilfe in Anspruch, weil er aufgrund verschiedener Krankheiten kein normales Leben mehr habe führen können. Der assistierte Suizid gilt in der Schweiz bekanntlich als legitime Option am Lebensende.
- Die Hommage auf swissinfo.ch.
- Die Meldung, dass Godard Sterbehilfe in Anspruch nahm. Unser Fokus zum Thema Sterbehilfe.
- Der Nachruf von SRFExterner Link.
Was hat es eigentlich mit dem Heimatort auf sich? ZüriToday klärt auf.
In Pässen anderer Länder steht der Geburtsort. In Schweizer Pässen hingegen der Heimatort.
Früher mussten Männer dem Landesherrn ihres Heimatortes als Wehrkraft dienen. Dafür kam der Heimatort mit Sozialhilfe für seine Bürger:innen auf, wenn sie armengenössig wurden.
Für Auslandschweizer:innen ist der Heimatort ein wichtiger Bezug zur Schweiz. Sie können ihre politischen Rechte entweder in ihrem Bürgerort oder alternativ in einer Schweizer Gemeinde ausüben, in der sie in der Vergangenheit ihren Wohnsitz hatten.
- Den ganzen Artikel finden Sie bei ZüriTodayExterner Link.
- Aus unserem Archiv: Heimatort ist, wo das Herz ist.
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