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Zeitungen Blick und NZZ

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Willkommen beim ersten Briefing von unserem neuen Standort: Wir sind von der Peripherie Berns ins Zentrum gezogen, zu Radio SRF an die Schwarztorstrasse. Wir freuen uns auf die vertiefte Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und Kollegen! Doch nun zur grossen News des Tages…

Herzliche Grüsse aus dem Herzen der Stadt Bern

Zeitungen Blick und NZZ
Blick / NZZ

Grosses Thema heute: Das Begräbnis von Queen Elizabeth II.

Ein Newsereignis erster Güte ging heute in London über die Bühne. Auch wenn wir Schweizerinnen und Schweizer der Idee einer Monarchie wenig abgewinnen können, schlug das Begräbnis von Queen Elizabeth II. heute auch hierzulande hohe Wellen.

Die Schweizer Medien berichteten umfangreich über das Ereignis mit weltweiter Ausstrahlung. Im TV und Internet schauten über vier Milliarden Menschen live zu, wie der Sarg mit der verstobenen Königin durch die Strassen von London gefahren wurde.

Die Prozession ist mit nichts zu vergleichen, was in der Neuzeit medial verbreitet wurde. Die Londoner Polizei sprach von der «grössten Herausforderung aller Zeiten». Denn neben den Hunderttausenden, welche die Strassen säumten, mussten die Antiterror-Einheiten und Geheimdienste mehr als 2000 offizielle Trauergäste beschützen – darunter zahlreiche Staatsoberhäupter.

Haus mit Anschrift SRF SWI
swissinfo.ch

Wir sind umgezogen. Ab heute schreiben wir für Sie direkt aus der Stadt Bern.

Schweizer Radio International, wie swissinfo.ch bis zur Jahrtausendwende hiess, befand sich während Jahrzehnten im Ostring an der Peripherie der Stadt Bern.

Seit heute arbeiten wir nun an der Schwarztorstrasse mitten in der Stadt. Wir freuen uns auf die neuen Büros sowie den engeren Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen von Radio SRF.

Die SRF-Leuchtturm-Sendungen «Echo der Zeit» und «Rendez-vous» sowie die Ausland- und Wirtschaftsredaktion und das «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» senden nach wie vor aus Bern in die Welt hinaus.

Joel Vera
swissinfo.ch

Eine Newsseite in Mexiko musste aufgeben, weil zwei Journalisten ermordet wurden.

Nicht überall können Journalistinnen und Journalisten so frei arbeiten wie hier in der Schweiz. In Mexiko sind Medienschaffende an Leib und Leben gefährdet. So musste das Nachrichtenportal «Monitor Michoacán», das auf Fälle von Korruption spezialisiert war, kürzlich den Betrieb einstellen, weil zwei Journalisten wegen ihrer Arbeit umgebracht wurden – darunter auch der Leiter.

«Wenn die Medien getötet werden, verliert die Gesellschaft», sagt Joel Vera, der ehemalige stellvertretende Direktor des Portals, im Gespräch mit meiner Kollegin Patricia Islas. «Aber sie muss aufwachen, um die Menschen zu schützen, die ihr Recht auf freie Meinungsäusserung wahrnehmen.»

Vera musste das kleine Nachrichtenportal nach der Ermordung seiner zwei Journalistenkollegen schliessen, «weil es in Mexiko keine Sicherheitsgarantien für die Meinungsfreiheit gibt». Der Artikel ist ein weiterer Beitrag aus unserer Serie «Stimmen der Freiheit aus aller Welt».

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Renat Kuenzi

Ist Ihre Meinungsfreiheit in Gefahr?

Meinungsfreiheit ist ein universales Menschenrecht. Aber dieses gerät mehr und mehr unter Druck. Auch in gestandenen Demokratien. Einige Gründe: Die Macht der Social Media, mehr autoritäre Führer und die Corona-Pandemie. In der Schweiz zeigt etwa ein neues Gesetz, mit dem Richter Medienberichte leichter verhindern können, dass Meinungsfreiheit auch hier keineswegs selbstverständlich ist. Nicht zu reden von…

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Vier Frauen
swissinfo.ch / Kai Reusser

«Starke Männer», Rechtspopulismus, Klimakatastrophe, Pandemie, Krieg, Energieengpässe, Preisexplosion: Die grösste Krise seit Zweitem Weltkrieg und Kaltem Krieg trifft auch die Demokratien.

Mein Kollege Renat Kuenzi lädt vier ausgewiesene Expertinnen ein, um nach Wegen zu suchen, wie die Demokratien widerstandskräftiger werden können, um mit diesen Bedrohungen fertig zu werden.

«Inklusion – der Schlüssel zur Stärkung der Demokratie», lautet der Titel der Debatte. Vertreten sind aus Island Salvör Nordal, Ombudsfrau für Kinderfragen, Sarah Händel, Vorstandsmitglied von «Mehr Demokratie» aus Deutschland, aus Italien Antonella Valmorbida, Generalsekretärin der Europäischen Vereinigung für lokale Demokratie sowie Greta Rios aus Mexiko, Gründerin der NGO Ollin.

Das Gespräch findet im Rahmen des 10. Weltforums für moderne direkte DemokratieExterner Link statt, das vom 21.-25. September in Luzern über die Bühne geht. Die Debatte findet am 24. September von 10.30 bis 12.00 Uhr statt.

Sie können die Debatte via Livestream verfolgen – siehe obigen Link auf das Forum – oder danach im Bericht darüber auf unseren Kanälen lesen. Die Organisatorinnen und Organisatoren erwarten knapp 400 Teilnehmende aus 50 Ländern und von allen Kontinenten.

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