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Schweizer Franken: emsiger Zwerg unter Riesen

Zwei Jahre nach Einführung des Euro zieht die Nationalbank mit Blick auf die Rolle des Schweizer Frankens im Währungsgefüge eine positive Bilanz. Die Politik der SNB habe sich bewährt. Als Zwerg unter den Riesen behauptet sich der Franken.

Der pragmatische Ansatz habe es der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erlaubt, ihre eigene Politik zu entwickeln und gleichzeitig den traditionellen Zinsbonus der Schweiz zu bewahren, sagte SNB-Vizepräsident Bruno Gehrig am Dienstag (16.01.) in einer Rede vor der schweizerisch-amerikanischen Handelskammer in Zürich.

Rückenwind dank Wechselkursentwicklung

Die Wechselkurs-Entwicklung habe diese Politik erleichtert, ja sogar unterstützt. 1999 habe die SNB die Geldzügel locker halten wollen, und der Franken sei schwach geblieben. Im ersten Quartal 2000 sei die SNB dann restriktiver geworden, und der Franken habe sich zum Euro aufgewertet, ohne jedoch zu überschiessen.

Franken fünfwichtigste Währung

Der Schweizer Franken spiele im globalen Handel zwar eine untergeordnete
Rolle. "Er ist ein Zwerg unter den Riesen", so Gehrig. Gemessen an der Grösse der Schweiz mache der Franken jedoch eine gute Figur. Laut einer BIZ-Statistik von 1998 beträgt das Handelsvolumen pro Tag 100 Mrd. Franken, das sind 7 % am Total aller Währungen.

Hinter den "Big Three" Dollar, Euro und Yen sowie dem britischen Pfund ist der Franken damit die fünftwichtigste Handelswährung.

swissinfo und Agenturen


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