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Schweizer Fussgänger leben gefährlich

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist in der Schweiz der Anteil getöteter Fussgänger an der Gesamtzahl der Verkehrstoten überdurchschnittlich hoch - sogar wenn sie den Zebrastreifen benutzen.

Im Jahr 2006 war jeder fünfte der insgesamt 370 Verkehrstoten ein Fussgänger. Damit schneide die Schweiz schlecht ab, teilt der Touring Club Schweiz TCS mit.

Gemäss der vom TCS mitfinanzierten europaweiten Studie liegt die Schweiz mit einem Fussgängeranteil von 20,5% deutlich über dem europäischen Mittelwert von
14,6%. Schlechter steht nur Grossbritannien da mit 21,3%.

Hoch liegt in der Schweiz auch der Anteil der tödlich verunglückten Fussgänger, die auf einem Fussgängerstreifen ihr Leben verloren: 5,4% aller Verkehrstoten starben beim Überqueren der Strasse auf einem vermeintlich sicheren Übergang.

Hochgerechnet auf eine Million Einwohner sind dies 2,7 Menschen, die auf einem Fussgängerstreifen tödlich verunglückten. Auch hier liegt die Schweiz über dem europäischen Mittel von 2,3%.

2006 sind in der Schweiz 370 Menschen im Strassenverkehr gestorben. Gegenüber dem Jahr 2000 entspricht dies einem Rückgang um 37,5%. Auch die Zahl jener, die beim Überqueren eines Zebrastreifens getötet wurden, ging im selben Zeitraum um 58,3% auf 20 zurück.

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