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Schweizer Geheim-Armee P26-Akten sind unauffindbar

Verloren, vernichtet oder gar gestohlen? Seit 25 Jahren schlummern im Schweizer Bundesarchiv Dokumente über die Kontakte der Geheim-Armee P26 zu ausländischen Geheimdiensten – so die allgemeine Überzeugung. Ein Historiker fand nun aber heraus, dass wichtige Original-Dokumente der P26 nicht mehr auffindbar sind. Nun gerät das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) in Erklärungsnot.

10vor10 P26

Beitrag zu den Akten der Geheim-Armee P26

(Teile in Mundart. Falls gewünscht, Untertitelung auswählen)

In einer geheimen Bunkeranlage mit dem Namen "Schweizerhof" bei Gstaad in den Berner Alpen hatte sich die P26 in den 1980er-Jahren auf ihre geheime Mission vorbereitet: den Widerstandskampf aus dem Untergrund, wäre die Schweiz im Kalten Krieg von der Sowjetunion besetzt worden. Sie bildete 400 Kämpfer aus, unterhielt Waffenlager, Propagandamaterial und eine geheime Kommandostruktur. 1990 flog die Geheim-Armee auf. Es war einer der grössten Skandale der Schweizer Nachkriegsgeschichte.

swissinfo.ch/ka und SRF (10vor10 vom 06.02.2018)

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