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Schweizer Mission in Angola überfallen

In Angola ist eine Missions-Station der Salettiner überfallen worden. Wie erst am Freitag (21.07.) bekannt wurde, wurden bei dem Überfall vom Dienstag (18.07.) 14 angolanische Missionsangehörige und bis zu 20 Zivilpersonen entführt.

Dieser Inhalt wurde am 21. Juli 2000 - 10:26 publiziert

"Um fünf Uhr morgens ist die Station umzingelt worden und es wurde geschossen", bestätigte Pater Emanuel Brülisauer vom Provinzialrat in Mörschwil (SG), am Freitrag eine Meldung des "Blick". Der Vorfall habe sich am vergangenen Dienstag in Ganda ereignet.

Entführt worden seien zwei Patres, zwölf Schwestern und Novizinnen sowie zwischen 15 und 20 Frauen, Kinder und Greise, sagte Brülisauer weiter. Die Entführten seien alle angolanische Staatsangehörige.

Als Urheber des Überfalls würden die Rebellen der UNITA vermutet, doch eine Bestätigung hierfür liege nicht vor.

Die Salettiner sind nach eigenen Angaben seit 1946 in Angola tätig. Von ihren neun Missionsstationen liegen mehr als die Hälfte in einem Gebiet, das vom Bürgerkrieg unmittelbar betroffen ist. Die Station in Ganda sei schon mehrere Male überfallen worden, doch Entführungen habe es noch nie gegeben, erklärte Brülisauer.

Die Missionsgesellschaft der Salettiner ist mit ihrem Provinzialhaus in Unterweid bei Mörschwil (SG) ansässig und missioniert weltweit in 23 Ländern.

swissinfo und Agenturen

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