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Schweizer Rettungskette in Indien eingetroffen

Armeeangehörige suchen in der schwer beschädigten Stadt Ahmedabad nach Überlebenden.

(Keystone)

Die 48 Mitglieder der Rettungskette Schweiz sind am Samstagabend (27.01.) im Erdbebengebiet in Indien eingetroffen. Dem schweren Erdbeben im indisch-pakistanischen Grenzgebiet sind nach bisherigen Angaben 15'000 Menschen zum Opfer gefallen.

Die 48 Personen der Rettungskette und das bereits am Freitagabend abgeflogene Nothilfe-Viererteam des Schweizerischen Katastrophenhilfekorps (SKH) könne sofort mit der Arbeit in Ahmedabad beginnen, sagte Ahrens. Lokale Organisationen hätten konkrete Schadensplätze bereits identifiziert.

"Wir erwarten, dass die Arbeit zügig vorangehen wird. Die Zusammenarbeit mit den indischen Rettungskräften ist gut". Die Schweizer Retter bleiben vorerst in Ahmedabad, der schwer beschädigten Hauptstadt des vom Erdbeben betroffenen Bundesstaats Gujarat.

Opferzahl auf 15'000 gestiegen

Die Schweizer Retter sollen bei der Suche nach Verschütteten helfen sowie Hilfsgüter des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) ins Katastrophengebiet bringen. Die Rettungskette verfügt über 8 Tonnen Rettungsausrüstung und 10 Tonnen Hilfsgüter wie Plastikplanen und Wolldecken.

Laut Angaben des indischen Verteidigungsministeriums sind in der Region Kutch 13'000 und in den übrigen Gebieten des Bundesstaats Gujarat 2'000 Menschen dem verheerenden Erdbeben zum Opfer gefallen.

Spendenaufruf der Glückskette

Die Glückskette der SRG SSR idées suisse hat einen Spendenaufruf für die Erdbebenopfer in Indien gestartet. Für Soforthilfe hat die Organisation bereits 250'000 Franken zur Verfügung gestellt. Auch das HEKS hat bereits 100'000 Franken bewilligt und die Caritas stellt einen Betrag von 250'000 Franken für die Nothilfe zur Verfügung. Das Spendenkonto lautet: PC 10-15000-6, Vermerk "Erdbeben Indien".

swissinfo und Agenturen


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