Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

Schweizer Snowboarder in der Halfpipe erfolglos

Der Norweger Daniel Franck war bedeutende erfolgreicher als die Schweizer Halfpiper - er wurde Zweiter.

(Keystone)

Keiner des Schweizer Freestyle-Sextetts hat an der FIS-WM in Madonna di Campiglio die überdurchschnittlich stark besetzte Qualifikation in der Halfpipe überstanden.

Einzig Fabienne Reuteler war in den Halfpipe-Finals der FIS-WM für das einzige Schweizer Highlight besorgt. Mit ihrem 4. Rang sicherte die 20-jährige dem nationalen Verband mit grösster Wahrscheinlichkeit den dritten olympischen Quotenplatz.

Männer überraschend schlecht

Kein Schweizer Halfpipe-Spezialist unter den besten zehn - eine unliebsame Überraschung. Die einen - wie die ISF-Weltnummer 5 Daniel Costandaché, Marcel Hitz und Thomas Wyden - hatten schon den Minimalrang 25, der wenigstens zur Teilnahme am zweiten Durchgang berechtigt hätte, verpasst, die anderen - Olympiasieger Gian Simmen, Therry Brunner und Fabien Rohrer - vermochten auch die zweite Chance nicht zu nützen.

Dass die Richter Brunners überzeugende Leistung als nicht finalwürdig taxierten, sorgte allerdings allseits für grosses Erstaunen und Unverständnis.

Harsche Kritik an den Organisatoren

Die spätabends angesetzte Vorausscheidung der 75 Rider zog sich zu einem nahezu dreistündigen Marathon in die Länge. Immer wieder wurde der Anlass unterbrochen, weil die Helfer an der arg ramponierten Anlage korrigierende Eingriffe vornehmen mussten.

Dem nächtlichen Spektakel unter gleissendem Flutlicht mochten vor allem die enttäuschenden Schweizer wenig Positives abgewinnen. Marcel Hitz (Startnummer 45), Thomas Wyden (55) und Fabien Rohrer (60) mussten sich die Starterlaubnis bei arktischen Temperaturen richtiggehend erzittern.

Harsche Kritik übten die Fahrer an der Beschaffenheit der Pipe. "Die Organisatoren haben die Pipe doch viel zu spät gebaut. Der Kunstschnee, den sie erst am Montag und Dienstag heran gekarrt haben, hat sich doch überhaupt nicht richtig gesetzt", beschwerte sich insbesondere der offensichtlich frustrierte Olympiasieger Gian Simmen.

Die Verhältnisse seien zwar für alle Teilnehmer gleich schlecht gewesen, so der Bündner, "aber an einer WM darf man schon etwas mehr erwarten". An den Wänden der aufgeweichten Röhre waren in der Tat schon nach wenigen Boardern Risse und Löcher erkennbar.

Euro-Challenge Lermoos: Schweizerinnen erfolgreich

Drei Tage nach dem Gewinn des WM-Titels im Parallel-Riesenslalom in Madonna di Campiglio war Ursula Bruhin erneut erfolgreich. Sie siegte in einem Duel-Wettkampf vor ihren Landsfrauen Nadja Livers und Milena Meisser.

Bei den Männern verhinderte der Slowene Rok Flanders einen dreifachen Schweizer Erfolg mit Weltmeister Gilles Jaquet an der Spitze des helvetischen Trios.

swissinfo und Agenturen

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

×