Schweizer Unis beliebt bei Ausländern

Über ein Drittel des Personals an Schweizer Universitäten kommt aus dem Ausland. Bei den Assistenten sind es sogar die Hälfte. Dies zeigt eine Erhebung des Bundesamts für Statistik (BFS).

Dieser Inhalt wurde am 07. Januar 2009 - 11:08 publiziert

Die rund 117'000 Studierenden an den universitären Hochschulen der Schweiz werden laut der BFS-Publikation "Personal der Universitären Hochschulen 2007" von knapp 46'700 Personen betreut.

Der Ausländer-Anteil an diesem Personal nahm zwischen 1995 und 2007 von 26 auf 36% zu. Dieser Anteil ist höher als jener an der Gesamtbevölkerung der Schweiz.

Unter den Assistentinnen und Assistenten haben 49% keinen Schweizer Pass. Bei Professuren sind es 45%, bei Dozentenstellen 29%. Im administrativen und technischen Personal finden sich lediglich 18% Ausländerinnen und Ausländer.

85% des ausländischen Universitätspersonals in der Schweiz stammt aus Europa. Den grössten Anteil hat Deutschland mit 44%.

Gestiegen ist auch der Frauenanteil am Universitäts-Personal: Dieser nahm zwischen 1995 und 2007 von rund 35 auf 41% zu. Der höchste Anteil findet sich mit rund 60% beim administrativen und technischen Personal.

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