Schweizer unter dem Hammer

Das strickende Röseli liess sich ein amerikanischer Sammler über 600'000 Franken kosten. http://www.albert-anker.ch/

Kunstsammler haben für 11 Mio. Franken Schweizer Kunst ersteigert. Rekordpreise spielten Bilder von Cuno Amiet und Adolf Dietrich ein. Bilder von Albert Anker waren ab 300'000 Franken zu haben.

Dieser Inhalt wurde am 20. Juni 2001 - 11:37 publiziert

Im Auktionshaus Christie's in Zürich kam am Dienstagabend (19.06) Schweizer Kunst unter den Hammer. Amiets Bild Stillleben "Apfel auf Blau" aus dem Jahr 1908 wechselte für 1,2 Mio. Franken den Besitzer. Der Schätzpreis lag bei 400'000 bis 600'000 Franken. Adolf Dietrichs Bodensee- Landschaftsgemälde " Winterlandschaft am Untersee " aus dem Jahr 1933 erzielte 728'500 Franken. Auch das war deutlich mehr, als die Versteigerer hatten einspielen wollen: Es war auf 200'000 bis 300'000 Franken geschätzt worden.

Ein privater Schweizer Sammler erwarb Albert Ankers 1872 gemaltes Kinderbild "Le jeu de Barceau" für über eine Million Franken. Ein Amerikaner kaufte für 681'500 Franken ein zweites Kinderbild Ankers mit dem Titel "Röseli strickend" aus den Jahre 1874. Über 300'000 Franken wert war einem Käufer auch "Der alte Feissli, auf dem Ofen eingenickt" (1901).

Giacometti senior günstig

Das Landschaftsgemälde "Temporale", das laut Christie's zu den bedeutendsten Werken Giovanni Giacomettis - dem Vater von Alberto Giacometti - gehört, wurde für 587'000 Franken ersteigert. Über 300'000 Franken bezahlt wurden auch für Giacomettis "Heuernte" (1932) und "Il vase di rame e i vasi di terra" (1915).

swissinfo und Agenturen

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