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Schweizer Zeitungen verzeichnen Inseraten-Boom

Die Schweizer Zeitungen haben ihr Anzeigenvolumen 1999 dank des Booms bei den Stelleninseraten um fünf Prozent steigern können. Wie die Verbandsstatistik weiter zeigt, ging der Aufschwung einzig an den kleinen Tageszeitungen der Deutschschweiz vorbei.

Dieser Inhalt wurde am 19. Januar 2000 - 09:41 publiziert

Die Schweizer Zeitungen haben ihr Anzeigenvolumen 1999 vor allem dank des Booms bei den Stelleninseraten um fünf Prozent steigern können. Wie die am Mittwoch veröffentlichte Verbandsstatistik weiter zeigt, ging der Aufschwung einzig an den kleinen Tageszeitungen der Deutschschweiz vorbei.

Das Total aller Inserate in den Tages- und Wochenzeitungen überschritt nach Angaben der Verbände Schweizer Presse und der Schweizerischen Werbegesellschaften den Stand von 1998 um 5,0 Prozent. Damit hat sich das Wachstum weiter beschleunigt, hatte doch die Zunahme 1998 bloss 1,9 Prozent betragen. Wie schon im Vorjahr trugen vor allem die Stellenanzeigen zum positiven Ergebnis bei. Sie legten um weitere 28,4 Prozent zu, nachdem sie 1998 um mehr als einen Drittel in die Höhe geschnellt waren. Im Dezember 1999 erreichte das Wachstum der Stellenanzeigen im Vergleich zum Vorjahresmonat mit knapp 40 Prozent den höchsten Stand seit über anderthalb Jahren. Die Zunahme der kommerziellen Inserate blieb demgegenüber mit 0,8 Prozent im Jahresvergleich bescheiden, und in der Deutschschweiz resultierte sogar ein leichtes Minus von 0,5 Prozent.

Vom Inseratezuwachs profitierten die grossen Tageszeitungen mit einer Auflage von mehr als 50'000 überdurchschnittlich. Sie verbuchten 6,4 Prozent mehr Anzeigen als 1998. Die mittleren und kleinen Tageszeitungen mussten sich demgegenüber mit Zuwachsraten von 3,6 beziehungsweise 3,0 Prozent bescheiden. Sogar einen Rückschlag mussten die kleinen Tageszeitungen in der Deutschschweiz hinnehmen. Ihr Anzeigenvolumen blieb um 1,7 Prozent hinter dem Vorjahresstand zurück. Die Wochenzeitungen lagen im gesamtschweizerischen Mittel, wobei die deutschsprachigen Blätter mit einem Plus von 2,6 Prozent allerdings deutlich hinter der Entwicklung in der Romandie und im Tessin her hinkten. Die Zeitschriften konnten um 7,2 Prozent zulegen. Am besten schnitten die welschen Zeitschriften mit einem Plus von 12,5 Prozent ab.

SRI und Agenturen

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