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Bern (awp/sda) - Was sich schon Ende Jahr abgezeichnet hat, ist jetzt offiziell: Die Schweizerische Post erzielte 2010 das beste Resultat aller Zeiten. Der Konzerngewinn stieg um 25% auf 910 Mio CHF. Alle Konzernbereiche trugen zum guten Ergebnis bei, allen voran PostFinance.
Ganze 61% oder 571 Mio CHF (VJ 441 Mio) des Konzernergebnisses stammen aus dem Bankgeschäft mit Kleinkunden, wie den Medienunterlagen zur Jahresmedienkonferenz vom Donnerstag zu entnehmen ist. Der Zuwachs beruht auf höheren Kundenvermögen und dadurch höheren Zinserträge sowie tieferen Wertberichtigungen.
Die Abhängigkeit der Post von den PostFinance-Erträgen beschäftigt Konzernleiter Jürg Bucher. Die Post sei in erster Linie ein Kommunikations- und Logistikkonzern und nicht eine Bank, sagte er gemäss Medienunterlagen. Dieses Ungleichgewicht bedürfe deshalb einer Korrektur.
Im Kommunikationsmarkt (PostMail, Swiss Post International, Swiss Post Solutions, Poststellen und Verkauf) erwirtschaftete die Post einen Gewinn von 147 Mio CHF und im Logistikmarkt 164 Mio CHF. In diesen beiden Märkten schlugen Kosteneinsparungen positiv zu Buche.
Am guten Ergebnis beteiligt war auch der öffentliche Personenverkehr. PostAuto schloss mit einem Betriebsergebnis von 28 Mio CHF.
Das gute Abschneiden freut auch Verwaltungsratspräsident Peter Hasler. Der Gewinn ermögliche es der Post, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Die Pensionskasse der Post werde mit einer Einlage von 100 Mio CHF unterstützt. Dem Bund wolle die Post eine Gewinnausschüttung in Höhe von 200 Mio CHF zukommen lassen, sagte Hasler gemäss den Medienunterlagen.
Als wichtige Herausforderungen der Zukunft nannte Hasler unter anderem eine Stärkung des digitalen Angebots im Kommunikationsmarkt und einen Ausbau des internationalen Geschäfts.
cf

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