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Schweizerisches Feldhasenprojekt

Die Schweizerische Vogelwarte wurde 1991 vom Bundesamt für Umwelt,
Wald und Landschaft (Buwal) beauftragt, die Feldhasenbestände landesweit zu überwachen.

In für Feldhasen geeigneten Gebieten werden Flächen angelegt, die den Hasenbestand fördern sollen wie Brachen, Magerwiesen, Niederhecken und Streue.

Von diesen Massnahmen profitieren nicht nur die Langohren, sondern
beispielsweise auch die Vogelwelt.

Das Projekt lief bis ins Jahr 1999. Da sich die Landwirtschaft
auch künftig stark verändern wird, beschlossen das Buwal und das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) im Jahre 2000, die Bestandesüberwachung weiterzuführen.

Die Vogelwarteist weiterhin mit dem Projekt betreut. Der Zeitrahmen ist vorerst bis ins Jahr 2004 gesteckt.

Die Feldhasenbestände wurden in 218 Zählflächen mit total 1162 Quadratkilometer Feldfläche bei nächtlichen Frühjahrszählungen erfasst.

Hauptsächlich Jäger und kantonale Wildhüter führten die Erhebungen
durch.

Erste Feldhasenbestandesaufnahmen Ende der 80er Jahre zeigten,
dass die Bestände auf ein bedenklich tiefes Niveau gesunken waren.

Seit 1997 nimmt der Bestand wieder zu. Die Entwicklung zeigt, dass der Feldhase noch weit verbreitet ist. Doch die ermittelten Dichten befinden sich nach wie vor auf einem kritisch tiefen Niveau.

Durchschnittlich weniger als 2,6 Feldhasen pro Quadratkilometer
wurden gezählt. Nur 12 Prozent der Gebiete wiesen einen
durchschnittlichen Bestand von mehr als 6 Feldhasen auf.

Diese Zahl kann als mittlere Dichte bezeichnet werden. Die statistische Auswertung zeigt, dass grosse Gebiete mit leichten
Böden, einer vielfältigen Landwirtschaft und einer hohen Heckendichte für den Feldhasen günstig sind.

Negativ wirken sich aus: viele Strassen und viele Obstgärten.

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