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(Nach Pressekonferenz durchgehend überarbeitet)
Schwyz (awp)- Die Schwyzer Kantonalbank hat 2010 vor allem dank Sondergewinnen und einem straffen Kostenmanagement den Brutto- und Reingewinn gesteigert. Das Staatsinstitut erfreute sich erneut eines guten Neugeldzuflusses und weist eine starke Kapitalbasis aus, was durch Standard & Poors mit der Verleihung des AAA-Ratings honoriert wurde. Für das laufende Jahr zeigt sich der scheidende Vorsitzende der Geschäftsleitung, Gottfried Weber, vorsichtig. Er rechnet mit einem leicht rückläufigen Bruttogewinn und operativen Gewinn.
"Die SZKB hat im vergangenen Jahr den anhaltenden Margendruck in drei von vier Haupterfolgskomponenten zu spüren bekommen", sagte Weber. Dies habe aber durch den deutlich höheren Erfolg bei den Beteiligungen in Finanzanlagen weitgehend kompensiert werden können. So konnte die SZKB die Swiss Holiday Park Liegenschaften, die sie 2001 übernehmen musste, im vergangenen Jahr verkaufen. Dank dieses Verkaufs verbesserte sich der übrige Erfolg um 150,7% auf 16 Mio CHF. Die Veräusserung werde das Bankergebnis auch noch 2011 positiv beeinflussen, sagte Weber weiter.
Die drei wichtigsten Ertragspfeiler verbuchten hingegen einen Ergebnisrückgang. So verminderte sich der Erfolg des Zinsengeschäfts um 5,4% auf 169,5 Mio CHF, jener des Kommissions- und Dienstleistungsgeschäfts sank um 1,6% auf 31,9 Mio CHF und der Handelserfolg verminderte sich um 5,0% auf 7,9 Mio CHF. Daraus resultierte ein 0,6% tieferer Bruttoertrag von 225,1 Mio CHF.
Gleichzeitig konnte der Geschäftsaufwand vor allem wegen des deutlich geringeren Sachaufwands um 1,8% auf 94,5 Mio CHF gesenkt werden. Damit verbesserte sich die Cost/Income-Ratio leicht auf 42,0 (42,5)%. Da die Bank im laufenden und kommenden Jahr die überarbeitete Vertriebsstrategie realisieren wolle, werde der Sachaufwand aber wieder steigen, erklärte Weber weiter.
Unter dem Strich erzielte die Bank ein Jahresgewinn, der mit 77,9 Mio 3,7% über dem Vorjahresgewinn lag.
Die SZKB erfreut sich 2010 erneut eines guten Zustroms neuer Kundengelder, indes nicht mehr im selben Ausmass wie 2008 und 2009, als der Bank neue Gelder im Umfang von 1'405 Mio respektive 408 Mio CHF zuströmten. Der Neugeldzufluss belief sich 2010 auf 288 Mio CHF, davon 272 Mio CHF in Form neu eingebrachter Wertschriften der Anlagekunden. "Ohne kantonale Verwaltung hätte der Neugeldzufluss gar 413 Mio CHF betragen", ergänzte der CEO.
Per Ende Dezember verfügte die Bank über ein Eigenkapital nach Gewinnverwendung von 1'204 Mio CHF (+7,3% gegenüber 2009) oder eine Eigenkapitalquote von 10,1%. Der bankengesetzlich definierte Eigenmitteldeckungsrad belief sich unverändert auf 259% verglichen mit der von der FINMA geforderten Höhe von 120%. Wenn der ab 2012 abgeschaffte Rabatt von 12,5% für Kantonalbanken nicht berücksichtigt werde, liege der Eigenmitteldeckungsgrad immer noch bei 237%, ergänzte Bankpräsident Alois Camenzind.
Dem laufenden Jahr blickt die SZKB-Führung vorsichtig entgegen. Er stuft zwar die Schwyzer Wirtschaft als robust ein, die Exportindustrie sehe er wegen der Frankenstärke aber vor grossen Herausforderungen stehen, sagte Weber. Vor diesem Hintergrund rechnet Weber mit einem leicht rückläufigen Bruttogewinn und operativen Ergebnis.
sig/dl

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