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Selbstvertrauen tanken

Der Schweizer Eishockey-Coach Ralph Krueger bittet das Team zum totalen Re-Check. Keystone

Nach zwei Niederlagen gegen Schweden (0:1 und 2:6) und drei Niederlagen in Folge trifft das Schweizer Eishockey-Nationalteam eine gute Woche vor dem WM-Start zweimal auf Norwegen. Die Partien finden am Donnerstag (19.04.) in Herisau und 24 Stunden später in Kreuzlingen statt.

Dieser Inhalt wurde am 17. April 2001 - 15:07 publiziert

Es geht diese Woche in der Ostschweiz um einiges. 25 Akteure rückten am Ostermontag in Kreuzlingen zur zweitletzten Woche der WM-Vorbereitung ein. Marcel Jenni von Färjestad und Thomas Ziegler von den Detroit Vipers kommen am Mittwoch dazu. Von diesen 27 Spielern werden am Freitagabend, unmittelbar nach dem zweiten Spiel in Kreuzlingen, je zwei Verteidiger und Stürmer aus dem WM-Team ausscheiden. Eine Woche vor dem ersten WM-Spiel gegen Deutschland - so früh wie noch nie - hat Coach Ralph Krueger dann seine WM-Equipe beisammen.

Niederlagen begründet

Die Niederlagen gegen Schweden in der letzten Woche beunruhigten den Nationalcoach nicht allzusehr - auch nicht das brutale 2:6 von Lugano. "Es war ein perfektes Spiel der Schweden", so Ralph Krueger, "bei uns dagegen fehlte der letzte Einsatz und der letzte Biss. Und es gab viele Gründe dafür, dass die nötige Energie fehlte". Die kräfteraubende Finalserie zwischen den ZSC Lions und Lugano war bloss einer.

Diese Woche Re-Check

Obwohl die Schweden-Spiele Krueger nichts von seiner Zuversicht geraubt haben, wird der Nationalcoach diese Woche "die Schraube anziehen". Geplant ist ein totaler Re-Check von Taktik und System. Krueger: "Wir werden alles nochmals von A bis Z durchgehen. Ich bin überzeugt, dass die Spieler mir nach den beiden Niederlagen sehr aufmerksam zuhören werden".

Am Donnerstag und Freitag bietet sich den Schweizern dann gegen Norwegen zweimal die Chance, Selbstvertrauen zu tanken.

Rolf Bichsel, sda

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