Serie von Bränden setzt sich fort

Die Serie von Bränden hat sich in der Schweiz auch in der Nacht zum Montag (03.01.) fortgesetzt. In zwei von drei Fällen waren Kerzen beziehungsweise ein Christbaum die Ursache. Eine Frau erlitt eine Rauchvergiftung. Der Sachschaden ist beträchtlich.

Dieser Inhalt wurde am 03. Januar 2000 - 07:12 publiziert

Die Serie von Bränden hat sich in der Schweiz auch in der Nacht zum Montag (03.01.) fortgesetzt. In zwei von drei Fällen waren Kerzen beziehungsweise ein Christbaum die Ursache. Eine Frau erlitt eine Rauchvergiftung. Der Sachschaden ist beträchtlich.

Der schwerste Fall wurde aus der St. Galler Vorortsgemeinde Kronbühl gemeldet, wo 13 Wohnungen eines Mehrfamilienhauses am Sonntagabend vorübergehend evakuiert wurden. Das Feuer brach aus vorerst nicht bekanntem Grund in einem Bastelraum neben einer Dachwohnung aus. Die Mieterin der Dachwohnung musste mit einer Rauchvergiftung ins Spital gebracht werden. Ein grosser Teil des Dachgeschosses wurde von den Flammen zerstört. Der Sachschaden wird nach Angaben der Kantonspolizei St. Gallen auf mehrere 100’000 Franken geschätzt.

In einer Wohnung in Cham (Kanton Zug) geriert am späten Abend ein Christbaum explosionsartig in Brand. Ein im Haus wohnender Feuerwehrmann konnte das Schlimmste verhindern, indem er den brennenden Baum aus dem Fenster warf, wie die Zuger Kantonspolizei mitteilte.

In Reinach im Baselbiet dürfte eine brennende Kerze einen Brand in einer von Asylbewerbern bewohnten Liegenschaft ausgelöst haben. Die 13 Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen; sie müssen wegen der Schäden vorübergehend in einer anderen Unterkunft untergebracht werden.

Mehrere Brände forderten über die Neujahrstage in der Schweiz mindestens sechs Todesopfer. Dazu kamen mehrere Verletzte und Schäden in Millionenhöhe. Allein bei einem Brand in einer Grosssiedlung in Genf kamen am Neujahrsmorgen fünf Menschen ums Leben.

SRI und Agenturen

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