SGB fordert massiv mehr Lohn

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert für die Lohnrunde 2008/09 den vollen Teuerungsausgleich. Je nach Branche verlangt der SGB zusätzlich reale Lohnerhöhungen von 1,5 bis 2,5%.

Dieser Inhalt wurde am 19. August 2008 - 11:27 publiziert

Damit sollen die Löhne in Franken bemessen um mindestens 100 bis 150 Franken pro Monat ansteigen.

Wie SGB-Präsident Paul Rechsteiner vor den Medien sagte, begründet sich die Forderung nach höheren Reallöhnen vor allem mit der gesteigerten Produktivität in den einzelnen Unternehmen.

Die Lohnrunde für das kommende Jahr unterscheide sich von jenen der letzten Jahre durch den Anstieg der Teuerung, erklärte Rechsteiner weiter. Wer das Recht auf den vollen Teuerungsausgleich in Frage stelle, vertrete im Ergebnis nichts anderes als eine Politik der Lohnsenkung.

Die Forderungen des SGB entsprechen dem Niveau, dass vom Dachverband Travail.Suisse Anfang August 2008 verlangt worden war.

Der Schweizerische Gewerbeverband SGV und der Arbeitgeberverband weisen die Forderung der Gewerkschaften nach einer generellen Lohnerhöhung in allen Branchen zurück. Sie fordern stattdessen "differenzierte Lohnanpassungen".

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen