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HAMBURG (awp international) - Der Shell-Konzern hat nach zwei Jahren noch keinen Käufer für seine Raffinerie Hamburg-Harburg gefunden und steigt aus der Kraftstoffproduktion an diesem Standort aus. Rund 300 von 570 Arbeitsplätzen sind deshalb bedroht, teilte Shell am Mittwoch in Hamburg mit. Details müssten mit dem Betriebsrat noch verhandelt werden. Shell will in Harburg künftig ein Umschlagterminal für Mineralölprodukte betreiben und verhandelt weiter mit Interessenten über den Verkauf von Teilen der Raffinerie. Sie wollen vor allem Grundstoffe für die Schmierstoffproduktion herstellen, aber kein Benzin und Diesel mehr. Bis zum zweiten Quartal des kommenden Jahres soll die Raffinerie noch weiterlaufen wie bisher./egi/DP/tw

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