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(ergänzt um Angaben aus der Medienkonferenz)
Zofingen (awp) - Die Siegfried Holding AG hat den Umsatz im ersten Halbjahr 2010 in beiden Geschäftsbereichen steigern können. Trotzdem verblieb die Pharmagruppe unter dem Strich weiterhin in der Verlustzone. Im Gesamtjahr 2010 soll aber im Kerngeschäft wieder ein Reingewinn resultieren.
Der Umsatz stieg im ersten Semester 2010 um 12,4% auf 135,4 Mio CHF an (in Lokalwährungen: +15,4%). Im Kerngeschäft erreichte das operative Ergebnis auf Stufe EBIT 1,9 (VJ 2,4) Mio CHF. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 2,3 Mio CHF, nach einem Gewinn 0,6 Mio im Vorjahr. Dabei habe der Finanzaufwand mit rund 3 Mio CHF auf dem Ergebnis gelastet, der im Zusammenhang mit der Rückzahlung der bisherigen Kreditlinie angefallen sei, sagte CFO Michael Hüsler anlässlich der Medienkonferenz.
VERKAUF VON INHALATIONSSPARTE IM H2
Mit pharmazeutischen Wirksubstanzen und Zwischenstufen stieg der Umsatz im H1 um 14,5% auf 103,9 Mio CHF an. Bei den fertig formulierten Medikamenten konnte Siegfried den Umsatz um 5,8% auf 31,5 Mio CHF steigern. Allerdings habe sich die Preiserosion im Generika-Markt fortgesetzt.
Auf konsolidierter Basis unter Einschluss der Inhalationssparte ging das operative Ergebnis auf minus 4,1 Mio CHF zurück, der Verlust summierte sich auf 8,3 Mio CHF. Die Diskussionen über die Zukunft der Inhalationssparte seien weit fortgeschritten und noch im laufenden Halbjahr sei mit einer Lösung zu rechnen, so CEO Rudolf Hanka. Das Sparpotenzial in diesem Zusammenhang soll bei 10 Mio CHF liegen.
NEUE LIEFERVERTRÄGE - FDA-ZULASSUNG ERWARTET
Im Geschäft mit Opiumderivaten konnten zwei langfristige Lieferverträge im amerikanischen Markt abgeschlossen werden. Damit sei der Produktionsstandort USA "auf dem Weg zu schwarzen Zahlen", so der CEO. Vom Umsatzpotenzial zwischen 50 und 100 Mio CHF in diesem Marktsegment, sollen im nächsten Jahr "etwa 40%" realisiert werden, im Jahr 2012 dann 75%.
Für Oktober 2010 erwartet Siegfried zudem die FDA-Zulassung des Medikaments Lorcaserin von Arena. Nach der erfolgten Zulassung soll das Medikament einen "substanziellen Umsatzbeitrag" generieren, der allerdings davon abhänge, ob und wieviele Konkurrenten zugelassen würden.
FINANZIERUNG FÜR WACHSTUM GESICHERT
Im ersten Halbjahr 2010 wurde durch die Ausgabe einer Pflichtwandelanleihe von 80 Mio CHF die Grundlagen für die Umsetzung der neuen Strategie geschaffen worden. "Wir stehen heute de facto schuldenfrei da und sind in der Lage, die Wachstumsinitiativen aus eigener Kraft umsetzen zu können", so der CEO. Im Fokus steht dabei die Vermarktung von kombinierten Produkten.
Die Übernahme einer Produktionsstätte in Asien werde noch im zweiten Halbjahr realisiert, sagte der CEO weiter. Die Grössenordnung der Übernahme soll zwischen 20 und 60 Mio CHF zu liegen kommen.
AUSBLICK ZUVERSICHTLICH - AKTIE IM MINUS
Siegfried rechnet im Geschäftsjahr 2010 mit einem höheren Umsatz als im Jahr zuvor und geht davon aus, im Kerngeschäft wieder einen Reingewinn auszuweisen. "Das zweite Halbjahr wird besser ausfallen als das erste Halbjahr", so der CEO. Der EBITDA für 2010 wird nach Schätzungen des Managements bei 33 bis 35 Mio CHF zu liegen kommen.
Die Aktien von Siegfried stehen am Dienstagmittag um 14.15 Uhr um 0,6% tiefer bei 90,00 CHF.
an/rt

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