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Siemens-Aufseher stimmen Vergleich mit Pierer zu (AF)

Dieser Inhalt wurde am 02. Dezember 2009 - 11:50 publiziert

MÜNCHEN (awp international) - Der Siemens-Aufsichtsrat hat den Vergleich mit Ex-Konzernchef Heinrich von Pierer über millionenschweren Schadenersatz gebilligt. Auch mit fünf weiteren früheren Vorstandsmitgliedern seien Einigungen erzielt worden, teilte die Siemens AG am Mittwoch in München mit. Dazu gehören Pierers damaliger Nachfolger Klaus Kleinfeld sowie die Ex-Vorstände Johannes Feldmayer, Jürgen Radomski und Uriel Sharef sowie der frühere Aufsichtsratschef Karl Hermann Baumann.
Dagegen stehen Thomas Ganswindt und Heinz-Joachim Neubürger Schadenersatzklagen ihres früheren Arbeitgebers ins Haus. Gegen beide Ex-Manager laufen strafrechtliche Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft München, mit ihnen sei keine Einigung erzielt worden, erklärte Siemens.
Finanzielle Details wurden nicht genannt. Dem Vernehmen nach soll Pierer fünf statt der ursprünglich von ihm geforderten sechs Millionen Euro zahlen. Der zweithöchste Betrag entfällt mit vier Millionen Euro auf Sharef, danach folgen Radomski und Feldmayer mit jeweils drei Millionen, Kleinfeld mit zwei Millionen und Baumann mit einer Million Euro. Bereits Ende August hatten sich die Ex-Vorstände Klaus Wucherer, Rudi Lamprecht und Edward Krubasik zur Zahlung von jeweils 500.000 Euro bereiterklärt. Erst am Vorabend war bekanntgeworden, dass Pierer nach fast eineinhalb Jahren Tauziehen in dem Schadenersatz-Streit eingelenkt hat. Den Vergleichsvereinbarungen muss jetzt noch die Siemens-Hauptversammlung im Januar 2010 zustimmen./cs/DP/edh

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