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Baar (awp) - Die Sika AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurück. Auch der Start ins neue Jahr ist dem in der Baubranche tätigen Unternehmen dank des milderen Winters gut verlaufen. Zudem präsentiere sich der Ausblick besser als noch vor Jahresfrist, wie CEO Ernst Bärtschi an der Bilanzmedienkonferenz am Dienstag in Zürich sagte. Kritische Aspekte sind die Verfügbarkeit von Rohmaterialien und die Preissituation.
2010 konnte die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin das operative Betriebsergebnis (EBIT) auf vergleichbarer Basis um 9,7% auf 439,5 Mio CHF steigern. Die EBIT-Marge belief sich auf 10,0% und die EBITDA-Marge auf 13,0%. Der Reingewinn legte um 37,7% auf 310,9 Mio CHF zu. Zum überproportionalen Gewinnanstieg habe neben den weggefallenen Restrukturierungskosten von 56,6 Mio CHF im Vorjahr auch ein einmaliger Steuereffekt beigetragen, teilte der Konzern mit.
WACHSTUMSTREIBER SCHWELLENMÄRKTE
Der Gruppen-Umsatz konnte, wie bereits gemeldet, um 6,3% auf 4'416,0 Mio CHF gesteigert werden. Dabei trugen die Regionen Asien/Pazifik (+41,4%) und Lateinamerika (+18,0%) das Wachstum. Insgesamt steigerten die Schwellenländer ihren Anteil am Konzernumsatz weiter auf 36%. Demgegenüber hätten sich umsatzstärkere Regionen wie Europa (Umsatz Marktregion Norden: +4,5%; Süden: +1,7%) und Nordamerika (+8,5%) "nur sehr zögerlich erholt", hiess es weiter.
Die Umsatzsteigerung der Gruppe setzt sich aus einem organischen Wachstum von 6,1% und Zukäufen von 4,1% zusammen. Der Währungseffekt belastete mit -3,9%. Die dezentrale regionale Verankerung und die vorwiegend lokale Wertschöpfung sei bezüglich Wechselkurse eine gute natürliche Kursabsicherung, sagte CFO Ronald Trächsel.
HÖHERE AUSSCHÜTTUNG - TIEFERE AUSSCHÜTTUNGSQUOTE
Für das Gesamtjahr wird der Generalversammlung (GV) eine unveränderte Dividende von 45 CHF je Inhaber- und 7,50 CHF je Namenaktie vorgeschlagen. Dazu kommt eine Nennwertrückzahlung in der Form einer Nennwertreduktion von 9,00 auf 0,60 CHF je Inhaber- und von 1,50 auf 0,10 CHF je Namenaktie. Die Auszahlungssumme betrage 134,0 Mio CHF, was rund 43 (50)% des Konzerngewinnes entspreche. Verwaltungsrats-Präsident Walter Grüebler stellte auch für die Zukunft eine "konstante Ausschüttungspolitik" in Aussicht.
Der GV wird weiter die Wiederwahl des bisherigen Verwaltungsrats-Mitglieds Urs F. Burkard sowie die Zuwahl von Monika Ribar, CEO der Panalpina, beantragt. Die Nachfolge für den auf Mai 2012 altershalber zurück tretenden CEO Bärtschi wird gemäss Grüebler intern geregelt.
GUTER START INS 2011 - HOHE WACHSTUMSRATEN DANK MILDEREM WINTER
Sika wächst auch im Geschäftsjahr 2011 weiter. "Wir sind gut ins neue Jahr gestartet", sagte CEO Bärtschi. "Dank des milderen Winters haben wir beeindruckende Zuwachsraten erzielt." Der Ausblick präsentiere sich zudem besser als noch vor Jahresfrist. In der Bauwirtschaft werde die Bedeutung der Renovationsarbeiten weiter zunehmen. Auch im Industriebereich wird mit weiterem Wachstum gerechnet.
Kritische Aspekte seien hingegen die Rohmaterialien und die Preissituation, so der CEO weiter. Infolge des starken Wachstums der Gruppe hätten Rohmateriallieferanten teils Mühe, den Bedarf von Sika zu decken. Zudem dürften die höheren Rohstoffpreise nicht überall vollumfänglich auf die Kunden überwälzt werden können.
Das Sika-Management bestätigte die mittelfristigen Wachstumsziele einer Umsatzzunahme von jährlich 8-10%, bei einer EBITDA-Marge von 12-14%. Der Marktanteil soll in allen Regionen und Zielmärkten 20% und mehr erreichen. In der Folge soll der Jahresumsatz dank organischem Wachstum, Übernahmen und neuen Produkten auf rund 8 Mrd CHF steigen.
AKTIE LEGT ZU
An der Börse legt die Sika-Aktie deutlich zu. Die Kursgewinne werden von Marktbeobachtern vor allem mit der höheren Ausschüttung je Titel und den mittelfristigen Aussichten des Konzerns begründet. Bis um 13.15 Uhr steigt die Sika-Inhaberaktie um 2,4% auf 2'037 CHF. Der Gesamtmarkt (SPI) legt um 0,6% zu.
rt/mk

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