Navigation

Skiplink navigation

Ski: Sonja Nef auf Platz zwei in Semmering

In der Nacht in ihrem Element: Sonja Nef auf der Fahrt zu Platz zwei im Nachtslalom von Semmering in Österreich. Keystone

Die Schweizerin Sonja Nef wuchs im Slalom vor 12'000 Zuschauern über sich hinaus und holte in dieser Disziplin den ersten Podestplatz seit fünf Jahren. Nur die Kroatin Janica Kostelic, die den fünften Sieg in Serie feierte, liegt vor der Schweizerin.

Dieser Inhalt wurde am 29. Dezember 2000 - 07:43 publiziert

Letztmals (und zugleich das einzige Mal) stand Sonja Nef im Januar 1996 auf einem Slalom-Podest. Das war beim Schweizer Doppeltriumph in Sestriere, als Nef vor Marlies Oester siegte - ebenfalls bei einem Nachtslalom. Die Schweizerin liebt die Rennen unter Kunstlicht. So sorgt Nef bei Nachtrennen auch regelmässig für Spektakel. Letztes Jahr entschied sie in Are den Nacht-Riesenslalom für sich.

Kostelic in den Spuren von Hess und Schneider

Ihre Aufwärtstendenz hatte Sonja Nef mit einem 4. Platz in Aspen angedeutet. Seit sie die kurzen Slalom-Carving-Ski fährt, zählt sie auch in dieser Disziplin zu den Podestanwärterinnen. Nur der Sieg scheint - wie für alle andern auch - ausser Reichweite. Janica Kostelic, die am 5. Januar 19-jährig wird, ist in dieser Disziplin eine Klasse für sich.

Auf dem Semmering (Ö) feierte die Kroatin ihren fünften Sieg in Serie. Und wenn man ihre Verletzungspause wegen Kreuzbandriss nicht berücksichtigt, ist es bereits der siebente Slalom in Folge ohne Niederlage.

Ähnliche Serien sind bisher nur den beiden Schweizerinnen Erika Hess und Vreni Schneider gelungen. Hess gewann in der Saison 1980/81 sechs Slaloms hintereinander, und Schneider gewann in der Saison 1988/89 alle sieben Rennen in Folge und anschliessend auch den ersten Slaloms des folgenden Winters.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen