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Zürich (awp) - Die neue Statistik der Devisenanlagen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zeigt das Ausmass der jüngsten Interventionen gegen die Frankenaufwertung. Die Euro-Bestände der SNB lagen Ende zweites Quartal 2010 bei 120,5 Mrd, Ende des ersten Quartals waren es noch 56,4 Mrd und Ende 2009 gar nur 37,0 Mrd. Der Bestand an Euro hat sich somit im zweiten Quartal mit +114% mehr als verdoppelt. Aufgrund des stärkeren Frankens stieg der Euro-Bestand in CHF dagegen nur um 98%.
Der Bewertung per Mitte Jahr liegt ein Wechselkurs von 1,3263 CHF zugrunde, derzeit notiert der Euro im Devisenhandel wieder etwas höher bei 1,3540 CHF.
Auch der Bestand an US-Dollars hat zuletzt deutlich zugenommen: Ende Juni waren es 45,0 Mrd gegenüber 26,1 Mrd Ende März (+72% in USD, +76% in CHF). Zudem verfügt die SNB per Mitte Jahr über japanische Yen im Wert von 8,78 Mrd CHF, britische Pfund für 5,49 Mrd CHF und kanadische Dollar für 3,90 Mrd CHF. Die übrigen Devisenanlagen sind dagegen vernachlässigbar.
Insgesamt nahmen die Devisenanlagen der SNB (ohne Derivate, Sonderziehungsrechte etc.) im Vergleich zu Ende März um 81% und im Vergleich zu Ende 2009 um 139% auf 226,7 Mrd CHF zu. Der Euro-Bestand Ende Juni macht dabei 70,5% aus, der USD-Bestand 21,5%.
Die SNB hat vor allem im April und Mai massiv am Devisenmarkt interveniert und dabei in erster Linie Euros gegen Franken gekauft. Im April stiegen die Währungsreserven denn auch um knapp 30 Mrd CHF und im Mai um knapp 80 Mrd CHF. Mitte Juni gab die SNB dann den Verzicht auf weitere Interventionen bekannt. Sie begründete dies damit, dass das Deflationsrisiko "weitestgehend" verschwunden sei. Das Währungspaar EUR/CHF, das schon vorher deutlich nach unten gezeigt hatte, fiel in der Folge nochmals stark und notierte vorübergehend knapp unter 1,31.
uh/gab

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