Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

(Ergänzt um Aussagen des SNB-Sprechers)
Zürich (awp) - Die Interventionen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zur Schwächung des Frankens haben ihren Preis: Die SNB wird im ersten Halbjahr 2010 einen Verlust von rund 4 Mrd CHF ausweisen. Darin noch nicht enthalten sei aber das Ergebnis des Stabilisierungsfonds, das für das erste Halbjahr 2010 einen "deutlich positiven" Beitrag leisten werde.
Wie die SNB am Mittwoch mitteilte, haben die Währungshüter im ersten Halbjahr 2010 ihre Devisenanlagen um rund 132 Mrd CHF erhöht. Der grösste Teil davon sei in Euro-Anlagen investiert worden. Die starke Aufwertung des Frankens insbesondere gegenüber dem Euro habe zu Wechselkursverlusten im Umfang von über 14 Mrd CHF geführt.
Die Erträge der Fremdwährungs- und Frankenpositionen und der starke Anstieg des Goldpreises hätten auf der anderen Seite den Halbjahresverlust der Nationalbank in Grenzen gehalten, so die SNB weiter.
Die jährliche Gewinnausschüttung der SNB an Bund und Kantone ist aufgrund des Milliardenverlusts im ersten Semester 2010 nicht gefährdet.
Das könne man ganz klar mit Nein beantworten, sagte SNB-Sprecher Werner Abegg am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die Gewinnausschüttungsreserven seien mehr als ausreichend. Massgebend sei überdies allein der Jahresabschluss.
Gemäss der im Jahr 2008 erneuerten Vereinbarung entrichtet die SNB bis 2017 jährlich 2,5 Mrd CHF an Bund und Kantone. Zwei Drittel davon gehen an die Kantone. Diese Vereinbarung wird erst überprüft, wenn die Ausschüttungsreserve negativ wird, oder spätestens im Hinblick auf die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2013.
Der detaillierte Halbjahresabschluss wird am 13. August publiziert.
ra/uh/cf

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???