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FRANKFURT (awp international) - Thomas Jordan, Mitglied des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (SNB), hat sich für eine schnelle Lösung des Problems grosser und systemisch wichtiger Finanzinstitute ausgesprochen. "Das 'Too-big-to-fail'-Problem muss jetzt gelöst werden", sagte Jordan am Freitag bei der 37. Jahrestagung der European Finance Association in Frankfurt.
Jordan verwies darauf, dass die Existenz von Instituten, die zu gross zum Scheitern seien, in Krisenzeiten für die Allgemeinheit enorm teuer werden könnte. Auch vertage sich die Existenz dieser Institute nicht mit dem Prinzipien des freien Marktes. In der Schweiz wird der Finanzsektor von zwei grossen Instituten beherrscht, der Credit Suisse und der UBS.
Direkten Massnahmen, die auf die Beschränkung der Grösse oder Aktivitäten von Banken gerichtet sind, erteilte Jordan jedoch eine Absage. "Eine kleine Anzahl wirksamer Massnahmen im Hinblick auf Eigenkapital, Liquidität und Organisation werden ausreichend sein", sagte er.
Jordan fügte hinzu, die Eigenkapitalausstattung müsse qualitativ verbessert und erhöht werden. Dabei sollten die Kapitalanforderungen mit der Grösse des Instituts progressiv zunehmen. Das Eigenkapital einer Bank müsse als automatischer Stabilisator dienen. "Wir streben dabei eine Kombination aus Risikogewichtung und Leverage Ratio an", sagte Jordan. Erhöht werden sollten zudem die Liquiditätspuffer. Ziel sei, dass die Banken kurzfristig mit Liquiditätsproblemen alleine fertig würden.
DJG/hab/ra

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