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Solarium-Besuche erhöhen Krebsrisiko

Vom Solarium-Besuch rät die Krebsliga Schweiz dringend ab. Sie fordert ein Verbot für unter 18-Jährige. Kürzlich hat der Bundesrat eine parlamentarische Motion zum Solarium-Verbot für Minderjährige zur Ablehnung beantragt.

Dieser Inhalt wurde am 26. November 2009 - 16:58 publiziert

Forschungsergebnisse der Internationalen Behörde für Krebsforschung haben ergeben, dass Solarien Krebs erregend wirken, wie die Krebsliga am Donnerstag mitteilte.

Die Minuten auf der Sonnenbank schadeten der Haut und erhöhten das Hautkrebsrisiko, heisst es in der Mitteilung der Krebsliga. Besonders gefährlich seien die künstlichen Strahlen laut Forschungsberichten für die empfindliche Haut von Kindern und Jugendlichen.

So würden unter 35-jährige regelmässige Besucher von Solarien ein um 75% erhöhtes Risiko aufweisen, an einem Melanom zu erkranken. Die Internationale Krebsforschungsbehörde der Weltgesundheitsorganisation habe Solarien deshalb als Krebs erregend eingestuft und in die höchste Gefahrenkategorie der Krebsrisiken eingeteilt, wie die Krebsliga Schweiz schreibt.

In Deutschland und Frankreich seien Solarien-Besuche für unter 18-Jährige bereits verboten.

Der Bundesrat hatte sich in der vergangenen Woche gegen die Schaffung eines speziellen Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung vor der Strahlung in Solarien ausgesprochen. Er beantragte die Motion Berner Grünen Franziska Teuscher, die auch ein Solarium-Verbot für Minderjährige beinhaltet, zur Ablehnung.

swissinfo.ch und Agenturen

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