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Sommerferien: Beliebteste Auslanddestinationen im Mittelmeeraum

Am nächsten Wochenende (08./09.07.) rollt in der Schweiz die zweite Ferienreisewelle dieses Sommers los... Grossen Zuspruchs erfreuen sich insbesondere Griechenland und Zypern. Beliebtestes Reiseland der Schweizer ist und bleibt aber die Schweiz selbst.

Dieser Inhalt wurde am 05. Juli 2000 - 12:45 publiziert

Badeferien vor allem im Mittelmeerraum

An der Spitze der Nachfragegunst für Badeferien liege in diesem Sommer der östliche Mittelmeerraum, hiess es einhellig bei den von der Nachrichtenagentur sda befragten Schweizer Reisebüros. Besonders an den Stränden Griechenlands und Zyperns, aber auch der Türkei, Ägyptens und Tunesiens würden mehr Sonnenhungrige aus der Schweiz anzutreffen sein als auch schon.

Ein Grund dafür dürfte die entspannte politische Lage sein. Das Flugverbot über Jugoslawien wegen des Kosovo-Krieges wurde Anfang dieses Jahres aufgehoben. Arrangements konnten entsprechend angepasst werden. Im vergangenen Jahr belastete zudem die Verhaftung des Kurdenführers Abdullah Öcalan den türkischen Tourismus.

Ägyptens Fremdenverkehr spüre die Folgen des Massakers in Luxor vom November 1997 nicht mehr, sagte Karin Schneider von Kuoni. Auch die Nachfrage von Reisen auf die indonesische Ferieninsel Bali sei von den dortigen innenpolitischen Querelen unberührt.

"Etwas weniger gefragt als andere Jahre sei Spanien", sagte Walter Kunz, Geschäftsführer des Schweizerischen Reisebüroverbandes (SRV). Allgemein sei der Juli aber sehr gut gebucht. Plätze seien noch frei. Kurzentschlossene müssen sich laut Roland Schmid von ITV aber beeilen oder bei der Wahl des Ferienziels zum Teil flexibel zeigen.

USA nach wie vor im Trend

Trotz des hohen Dollar-Kurses sind auch Reisen in die USA stark belegt. Die Arrangements in Schweizer Franken seien nicht teurer geworden, da die Fremdwährungseinkäufe früher getätigt wurden, betonte Kunz.

Ferienziel Schweiz

Knapp zwei Drittel der Reisen organisiert die Schweizer Bevölkerung aber nicht über einen Tour Operator sondern auf eigene Faust, wie die Studie "Reisemarkt Schweiz 1998" des Instituts für öffentliche Dienstleistungen und Tourismus der Universität St. Gallen zeigt. Individualreisen ins Ausland führen meist nach Frankreich, Italien, Spanien und Österreich.

Bei den meisten Reisen der Schweizer gehört der Pass aber nicht zu den unerlässlichen Gepäckstücken. 46 Prozent aller Privatreisen mit mindestens einer Übernachtung führen an Orte in der Schweiz selbst, heisst es in der Studie.

Die Sommermonate schwankten dabei nicht vom Jahresmittel ab, sagte Mitautor Christian Laesser auf Anfrage. Insgesamt blieben die Werte der seit den siebziger Jahren periodisch durchgeführten Untersuchung relativ konstant.

swissinfo und Agenturen

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