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Sonova wehrt sich gegen Vorwürfe von IV-Chef wegen "ungerechtfertigter Gewinne"

Dieser Inhalt wurde am 09. Dezember 2009 - 22:10 publiziert

Zürich (awp) - Die Sonova Holding AG setzt sich gegen die heute Donnerstag erhobenen Vorwürfen gegen die Schweizer Hörgeräte-Branche zur Wehr. Die steigenden Kosten bei der Hörgeräte-Versorgung sind nicht auf die Gerätepreise zurückzuführen. Der Grund für die Mehrkosten liegt darin, dass immer mehr Leute in der Schweiz auf ein Hörgerät angewiesen sind. Zudem ist für einen Patienten der Weg zu einem Hörgerät sehr aufwändig und entsprechend teuer ist, teilt die Sonova-Gesellschaft Phonak mit.
Der abtretende IV-Chef Alard Du Bois-Reymond hatte zuvor seine Kritik an der Hörgeräte-Branche bekräftigt. Diese mache "ungerechtfertigte Gewinne zu Lasten der IV und der Behinderten". Das sei inakzeptabel. Beispiele anderer Ländern zeigten, wie mittels Ausschreibung echter Markt erzeugt werde.
"Die Schweizer Hörgerätepreise sind auf einem sehr ähnlichen Niveau wie im nahen Ausland", wird Phonak-Schweiz- Geschäftsführer Luca Mastroberardino in der Mitteilung zitiert. Kassengeräte von Phonak würden gleich viel kosten wie in Deutschland und Italien.
Der Anteil der reinen Hörgerätekosten an den Gesamtkosten für eine Hörgeräteversorgung beträgt gemäss Phonak nur rund ein Drittel. Zwei Drittel der Kosten würden für die aufwändige und qualitativ hochstehende Anpassung beim Akustiker und die Untersuchungen beim Ohrenarzt aufgewendet, heisst es weiter.
rt

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