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MADRID (awp international) - Zur Eindämmung der Schuldenkrise will Spanien nun seinen Beamtenapparat ausdünnen. Die sozialistische Regierung beschloss am Freitag, bis 2013 rund 10.600 Stellen in der staatlichen Verwaltung abzuschaffen. Damit könnten 250 Millionen Euro eingespart werden, sagte Vizeregierungschefin María Teresa Fernández de la Vega in Madrid. Entlassungen solle es aber nicht geben. Vielmehr würden derzeit vakante sowie freiwerdende Stellen nicht mehr besetzt.
Fernández de la Vega wies zudem erneut Gerüchte zurück, Spanien wolle das 750 Milliarden Euro schwere Hilfspaket von Eurozone und Internationalem Währungsfonds (IWF) in Anspruch nehmen. Die Regierung habe alle notwendigen Reformen eingeleitet, damit das Land aus eigener Kraft aus der Krise kommen könne.
Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero war am Freitag in Madrid mit dem Chefvolkswirt des IWF, Olivier Blanchard, zusammengekommen. Details wurden nicht bekannt. Es habe sich lediglich um einen Höflichkeitsbesuch gehandelt, sagte Fernández de la Vega. Blanchard sei eigentlich nach Madrid gereist, um an einem Seminar teilzunehmen.
Im Kampf gegen das hohe Haushaltsdefizit von zuletzt 11,2 Prozent ist in Spanien unter anderem ein Sparpaket von zusätzlich 15 Milliarden Euro verabschiedet worden. Es sieht unter anderem eine Kürzung der Beamtengehälter sowie eine Nullrunde für Rentner im nächsten Jahr vor. Bis 2013 will Spanien sein Haushaltsdefizit auf die zulässigen 3,0 Prozent senken./jv/DP/jha

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