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MADRID (awp international) - Die Sanierung der maroden Sparkassen Spaniens hat einen Rückschlag erlitten. Nach monatelangen Verhandlungen ist die Fusion von vier Instituten zur drittgrössten Sparkasse des Landes gescheitert. Der Verbund sollte von der Caja de Ahorros del Mediterráneo (CAM) angeführt werden, doch die drei anderen Partner lehnten den Zusammenschluss wegen der Zweifel an deren Solvenz schliesslich ab. Die CAM kündigte daraufhin am Donnerstag an, sie werde Staatshilfen beantragen müssen. Zahlen nannte das Institut nicht, aber Experten schätzen den Bedarf auf 2,5 bis 3,0 Milliarden Euro. Die Sparkasse hat eine Kreditausfallrate von rund 9,0 Prozent.
Die CAM mit Sitz in Alicante an der Costa Blanca wollte mit Cajastur, Caja Cantabria und Caja Extremadura fusionieren. Der Verbund mit einer Bilanzsumme von insgesamt 130 Milliarden Euro sollte Banco Base heissen. Die spanische Zentralbank forderte alle Beteiligten auf, rasch alternative Vorschläge zu präsentieren.
Zur Sanierung des Finanzsystems hat die sozialistische Regierung die notwendige Eigenkapitalquote der spanischen Geldhäuser auf mindestens acht Prozent erhöht. Nach Berechnungen der Zentralbank benötigen die acht von der Restrukturierung betroffenen Sparkassen und vier Banken insgesamt 15,2 Milliarden Euro, um diese Bedingung zu erfüllen. Die Ratingagentur Moody's schätzt den Kapitalbedarf dieser Institute dagegen auf mindestens 50 Milliarden Euro./jv/DP/bgf

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