Spendefreudige Schweizer

Die Schweizerinnen und Schweizer haben 2008 mehr gespendet als im Jahr zuvor. Besonders die Einzelspenden von privaten Haushalten nahmen zu. Insgesamt (nicht nur Spenden) haben Zewo-zertifizierte Hilfswerke 2,6 Mrd. Franken eingenommen.

Dieser Inhalt wurde am 30. September 2009 - 15:40 publiziert

Das Spendevolumen in der Schweiz betrug 2008 1,437 Mrd. Franken. Davon gingen 924 Mio. Franken an Hilfswerke mit Zewo-Gütesiegel, 15 Mio. Franken mehr als im Vorjahr, wie die Stiftung Zewo am Mittwoch mitteilte.

Die Zewo gibt ein Gütesiegel heraus, das Organisationen auszeichnet, die offen über ihre Tätigkeit informieren, eine transparente Rechnung führen sowie ihre Spendengelder zweckbestimmt, wirksam und wirtschaftlich einsetzen. Das sind ungefähr 500, ein Drittel der insgesamt rund 1500 Hilfswerke in der Schweiz.

Die privaten Haushalte spendeten 312 Mio. Franken für Hilfswerke mit Zewo-Gütesiegel, rund 20 Mio. mehr als 2007. In den zwei vorangehenden Jahren waren die Einzelspenden rückläufig.

Auch institutionelle Spenden von Stiftungen und Kirchen nahmen zu: Sie betrugen 175 Mio. Franken, was einem Anstieg von 23,7% entspricht. Grossspenden nahmen von 42 auf 38 Mio. Franken ab. Ebenfalls zurückgegangen sind die Zuwendungen aus Erbschaften.

Nimmt man alle Zewo-zertifizierten Hilfswerke zusammen, so haben diese 2008 die Summe von 2,6 Mrd. Franken eingenommen. 35% dieser Summe machten Spenden aus, weitere Beiträge stammten von der öffentlichen Hand sowie aus dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen.

swissinfo.ch und Agenturen

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