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Spielbanken: Gerangel um Bewilligungen

Nicht für alle Bewerber wird die Kugel rollen. swissinfo.ch

Die Frist für die Eingabe von Konzessionsgesuchen für Casinos und Kursäle ist abgelaufen. Für die 20 bis 25 vorgesehenen Bewilligungen haben sich 56 Bewerber gemeldet.

Dieser Inhalt wurde am 09. Oktober 2000 - 13:33 publiziert

Nach Ablauf der gesetzten Frist sind bei der Eidgenössischen Spielbanken-Kommission (ESBK) insgesamt 56 Konzessionsgesuche für Casinos und Kursäle eingegangen. Damit zeichnet sich ein harter Wettbewerb ab, weil der Bundesrat insgesamt nur 20 bis 25 Spielbanken bewilligen möchte. Die Spielbanken-Kommission ist damit zur Abweisung von Gesuchen gezwungen, auch wenn sie alle Voraussetzungen erfüllten, sagte ESBK-Präsident Benno Schneider am Montag (9.10).

Massnahmen gegen Kriminalität und Geldwäscherei

Das Gesetz verlangt einen sicheren und transparenten Spielbetrieb, die Verhinderung von Kriminalität und Geldwäscherei sowie ein Konzept zur Vermeidung sozial schädlicher Auswirkungen. Die Grand Casinos müssen zudem in grösseren Agglomerationen oder in Grenznähe liegen. Ausschlaggebend für die Entscheide seien auch der steuerliche und der volkswirtschaftliche Nutzen einer Spielbank sowie deren langfristige Überlebensfähigkeit, sagte Schneider. Von den 56 Gesuchstellern haben sich 16 für ein Casino, 28 für einen Kursaal beworben. 12 Gesuchsteller haben sich noch nicht festgelegt.

Entscheid erst Ende 2001

Die Kommission wird nun bis Ende September nächsten Jahres die Gesuche prüfen und dem Bundesrat ihre Anträge unterbreiten. Bis die erste Kugel rollt, werde es allerdings noch einige Zeit dauern. Die Kantone und Gemeinden werden zur Vernehmlassung eingeladen. Die Kantone haben zudem ein Vetorecht bei der Standorterteilung.

swissinfo und Agenturen

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