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Zürich (awp) - Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site hat im vergangenen Jahr den Gewinn deutlich gesteigert. Dies war nicht zuletzt der erstmals für ein ganzes Berichtsjahr voll einbezogenen Übernahme von Jelmoli zu verdanken. Auch die Aktionäre profitieren weiterhin von der guten Entwicklung und erhalten diesmal eine steuerfreie Dividende von 3,50 CHF je Aktie. Die Ausschüttungspolitik soll beibehalten werden.
"Wir sehen das Ergebnis als sehr gut an", sagte CEO Markus Graf am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Der Reingewinn vor Neubewertungen (NB) wurde um fast die Hälfte auf 171,7 Mio CHF gesteigert, der EBIT vor NB auf 324,7 Mio CHF fast verdoppelt. Auch der Mietertrag lag mit 417,3 Mio CHF um rund 66% höher als im Vorjahr.
Der gesamte betriebliche Ertrag wurde auf 593,3 Mio CHF mehr als verdoppelt. Das Segment Detailhandel mit dem Warenhaus Jelmoli in Zürich habe daran einen Anteil von mehr als 30%. Die Eigenkapitalquote stieg auf 39,3 (37,8)% und liegt damit nahe der angepeilten 40%. Auch mit den geplanten Zu- und Verkäufen von Immobilien ist diese Quote CFO Peter Wullschleger zufolge zu halten, eine Kapitalerhöhung sei daher nicht nötig.
PORTFOLIO WEITER REDUZIERT - LEERSTAND FAST STABIL
Der Marktwert des Portfolios lag Ende 2010 bei 8,0 (8,1) Mrd CHF. Das Portfolio umfasst nun noch 198 Liegenschaften. Im Rahmen des angekündigten Verkaufsprogramms und der Fokussierung auf das höchste Qualitätssegment wurden im vergangenen Jahr 33 Immobilien veräussert, darunter 22 aus dem ehemaligen Jelmoli-Portfolio. Der Verkaufserlös lag mit 348,2 Mio CHF knapp 9 Mio CHF über dem Marktwert per Ende 2009. Der Leerstand (Ertragsausfallquote) betrug 4,2% nach 4,0% im Vorjahr.
Das "Flaggschiff" von SPS, der Prime Tower mit seinen Nebengebäuden, ist weiter auf Kurs und befinde sich derzeit in der Schlussphase. Die ersten Mieter werden ihre Flächen im Sommer 2011 beziehen, der Gastronomie- und Konferenzbereich werde im November 2011 eröffnet. Wohl noch im Dezember zieht die Deutsche Bank (Schweiz) ein.
Der Vermietungsstand des Prime Tower lag Ende 2010 bei 85%. "Mittlerweile haben wir Zusagen für weitere 3'500 Quadratmeter, damit steigt der Vermietungsstand auf 91%", sagte Chief Investment Officer Peter Lehmann. Auch für die übrigen Flächen bestehe genügend Nachfrage. CEO Graf geht davon aus, dass im laufenden Jahr Mieterträge von etwa 10 Mio CHF anfallen, im kommenden Jahr dürfte dann die volle Mietsumme von 28 Mio CHF verzeichnet werden.
OPTIMIERUNG WIRD FORTGESETZT
Im laufenden Jahr will die Gesellschaft ihr Immobilienportfolio weiter optimieren und den Fokus auf das Kerngeschäft verstärken. 2011 sollen 300 Mio bis 350 Mio CHF für Käufe oder Neuinvestitionen ausgegeben werden, sagte Graf. Verkäufe werden im Umfang von 50 Mio bis 100 Mio CHF angepeilt. Aufgrund der anziehenden Beschäftigung wird mit einer anhaltend hohen Nachfrage nach Büro- und Verkaufsflächen in modernen Objekten an zentrumsnahen Lagen gerechnet. "Das Umfeld spricht weiterhin für Immobilien", so der CEO.
Im Januar wurde eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der SPS in Zürich-Nord rund 230 Mio CHF in das Immobilienprojekt SkyKey investiert. Das 63 Meter hohe Geschäftsgebäude soll im Sommer 2014 bezugsfertig sein und werde langfristig an die Zürich Versicherungs-Gesellschaft vermietet.
AUSBLICK POSITIV - AKTIE FÄLLT
Für das Gesamtjahr blickt SPS positiv in die Zukunft. Die Ertragsausfallrate soll bei 4,5 bis 5,0% liegen. Der Mietertrag und der Gewinn vor Neubewertungen sollen steigen. "Der Mietertrag soll 2011 bei über 430 Mio CHF liegen, der Reingewinn dürfte um mehr als 5% gesteigert werden", sagte CEO Graf.
Die Aktie stieg allerdings nur leicht, denn trotz der deutlichen Gewinnsteigerung wurden die Erwartungen der Analysten nicht ganz erfüllt. Gegen Mittag stehen die Titel in einem freundlichen Markt um 0,2% höher.
dm/ps

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