Navigation

SRG möchte Swisscom-Sendeanlagen kaufen

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) bewirbt sich um die zum Verkauf stehenden Sendeanlagen der Swisscom. Eine Offerte sei kürzlich eingereicht worden, bestätigte die SRG am Dienstag (21.11.). Der Swisscom liegen mehrere Angebote vor.

Dieser Inhalt wurde am 21. November 2000 - 18:41 publiziert

Rund 3'000 UKW- und Richtstrahlsender an 500 Standorten will die Swisscom verkaufen. Gespräche hat die Swisscom bisher auch mit ausländischen Interessenten geführt. Jetzt hat die SRG ihr Interesse an einer Übernahme der Swisscom-Sendeanlagen bekannt gemacht.

Swisscom-Sprecher Sepp Huber bestätigte den Erhalt der SRG-Offerte. Weitere Angaben wollte er nicht machen. Es gebe weitere Interessenten aus dem In- und Ausland, die Swisscom werde die Angebote sorgfältig prüfen. "Wir stehen bei dem Verkauf der Sendeanlagen nicht unter Druck", sagte Huber. Das Sendergeschäft, von dem die SRG den Grossteil des Umsatzes bestreitet, gehört nicht zu den Kerngeschäften der Swisscom und macht weniger als zwei Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Bund begrüsst Interesse der Swisscom

"Wir begrüssen eine Lösung, welche die medien- und sicherheitspolitischen Interessen der Schweiz vollumfänglich gewährleistet", sagte der Sprecher des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Hugo Schittenhelm. Wenn die SRG-Offerte auch das öffentliche Interesse vertrete, sei das umso besser.

Eine explizit schweizerische Lösung favorisiert die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerates (SiK). In einer Motion hielt die SiK vergangenen Freitag fest, bei der anstehenden Revision des Radio- und Fernsehgesetzes sowie des Fernmeldegesetzes sei die Sicherstellung aller landeswichtigen Übermittlungsbedürfnisse festzulegen und zu garantieren. Die Motion kommt nun in den Ständerat.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.