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BAD VILBEL (awp international) - Der Arzneimittelhersteller Stada hat das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres erwartungsgemäss mit einem Gewinnanstieg abgeschlossen und seine Ziele für 2010 und 2014 bekräftigt. Der Überschuss habe sich um vier Prozent auf 50,0 Millionen Euro erhöht, wie der MDax-Konzern am Donnerstag in Bad Vilbel mitteilte. Experten hatten indes mit 54,7 Millionen Euro gerechnet. Stada will mit einem kräftigen Stellenabbau seine Profitabilität bis 2014 deutlich erhöhen. Rund 800 Arbeitsplätze, rund zehn Prozent der Belegschaft, sollen in den kommenden fünf Jahren gestrichen werden, hatte Stada jüngst mitgeteilt. Eine Reduzierung um 113 sei bereits erreicht worden.
Beim Umsatzwachstum profitierte Stada im ersten Halbjahr vom internationalen Geschäft und steigerte den Erlös um drei Prozent auf 778,1 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte um 15 Prozent auf 142,9 Millionen Euro. Analysten hatten bei beiden Kennziffern aber mehr erwartet. Vorbörslich sank der Stada-Kurs in einem etwas schwächer erwarteten Gesamtmarkt um rund 2,3 Prozent.
Stada geht weiterhin davon aus, mittelfristig auch die angekündigten Einsparungen in der erwarteten Grössenordnung erzielen zu können. Der Konzerngewinn soll sich bis 2014 von 100,4 Millionen Euro im Vorjahr auf 215 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll auf 430 Millionen Euro klettern (Vorjahr: 280,1 Mio Euro). Der Umsatz soll von 1,57 Milliarden auf 2,15 Milliarden Euro steigen. 2010 rechnet der Hersteller der Sonnencreme Ladival und des Grippemittels Grippostad mit einer Umsatzsteigerung in nicht genannter Höhe und daraus resultierenden positiven Einflüssen auf die Ertragsentwicklung.
Der weltweit fünftgrösste Generika-Anbieter ist verstärkt durch Übernahmen in Russland und Serbien gewachsen. In den ersten sechs Monaten sank der Anteil des deutschen Geschäfts am Umsatz auf 33,4 Prozent (Vorjahr: 37,3). Im Ausblick für das deutsche Geschäft 2010 geht der Vorstand angesichts des geschilderten schwierigen Marktumfelds nun von einem moderat rückläufigen Umsatz bei einer jedoch nur knapp unter dem Konzerndurchschnitt liegenden operativen Profitabilität aus. Im ersten Halbjahr gingen die Erlöse auf dem Heimatmarkt Deutschland um acht Prozent zurück.
In seinem Kerngeschäft mit Generika könnte Stada den Umsatz in den ersten sechs Monaten wegen der teilweise schwierigen Rahmenbedingungen in einzelnen nationalen Märkten um 1 Prozent auf 544,6 Millionen Euro steigern. Das Geschäft mit Nachahmermedikamenten (Generika) ist auch wegen der Rabattverträge der gesetzlichen Krankenkassen von hohem Margendruck, Preissenkungen und weiterhin hohem Konkurrenzdruck geprägt./ep/tw

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