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BAD VILBEL (awp international) - Der Generikahersteller Stada rechnet wegen Liquiditätsproblemen serbischer Grosshändler im dritten Quartal mit einer Sonderbelastung vor Steuern in zweistelliger Millionenhöhe. Dadurch sei auch die operative Entwicklung von Stada im laufenden Geschäftsjahr belastet, teilte der MDax -Konzern am Dienstag in Bad Vilbel mit. Der Kurs der Stada-Aktie ging aufgrund der Mitteilung auf Talfahrt und fiel am Ende des MDax um 8,55 Prozent auf 21,78 Euro.
Der einmalige ertragsbelastende Sondereffekt betrage etwa 29,5 Millionen Euro vor Steuern und werde im laufenden Jahresviertel ausgewiesen. Der Vorstand hält nun die operativen Jahresziele zwar noch für "knapp erreichbar", allerdings unter der Voraussetzung einer aufgrund der veränderten Geschäftspolitik nun angestrebten Erholung des serbischen Geschäfts im vierten Quartal, hiess es weiter.
Mitte August hatte Stada in Aussicht gestellt, dass sich der Konzerngewinn bis 2014 von 100,4 Millionen Euro 2009 auf 215 Millionen Euro mehr als verdoppeln werde. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll auf 430 Millionen Euro klettern (Vorjahr: 280,1 Mio Euro). Der Umsatz soll von 1,57 Milliarden auf 2,15 Milliarden Euro steigen. 2010 werde mit einer Umsatzsteigerung in nicht genannter Höhe gerechnet.
VELEFARM KANN FORDERUNGEN NICHT NACHKOMMEN
Hinsichtlich des Sondereffekts betreffe der mit Abstand grösste Einzelfall Forderungen gegenüber der serbischen Grosshandelsgruppe Velefarm. An Velefarm ist Stada über ihre Tochter Hemofarm mit einem Minderheitsanteil beteiligt. Der serbische Staat hält ebenfalls einen Anteil an Velefarm.
Um diese Forderungen abzusichern sei an diesem Dienstag zwischen Hemofarm und Velefarm ein Restrukturierungsplan für die Velefarm-Verbindlichkeiten gegenüber Hemofarm unterzeichnet worden. "Mit diesem Restrukturierungsplan soll Velefarm in die Lage versetzt werden, die noch ausstehenden Forderungen der Hemofarm schrittweise über mehrere Jahre zu begleichen", teilte Stada mit./ck/fn

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