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Zürich (awp/sda) - Die Elektrizitätswerke der Stadt Zürich (ewz) kauft in Deutschland 27 Windturbinen. Diese haben eine Leistung von 48,5 Megawatt und produzieren jährlich etwa 110 Gigawattstunden Strom. Das würde in Zürich für die Versorgung von 44'000 durchschnittlichen Haushalten reichen.
Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die 27 Windturbinen verteilten sich auf vier Windparks. Der grösste der vier Windparks befindet sich in Dörmte (Niedersachsen) und umfasst elf Turbinen, wie die Stadt Zürich am Montag mitteilte.
In Schermen (Sachsen-Anhalt) erwirbt das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) acht Turbinen. Dazu kommen noch weitere in den Thüringer Orten Kleinbrembach und Vogelsberg. Das ewz besitzt bereits drei Windturbinen im nordostdeutschen Crussow.
Im Mai des vergangenen Jahres haben die Stimmberechtigten der Stadt Zürich einen Rahmenkredit von 200 Millionen Franken für Windenergieanlagen gutgeheissen. Aus diesem Kredit kauft das ewz von der Firma PurEnergy S.A. in Luxemburg die vier Windparkanlagen in Deutschland.
PurEnergy S.A. ist ein Unternehmen, das mit der Firma RenInvest in Chiasso kooperiert, einem Unternehmen, das im Bereich der Erzeugung von elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen tätig ist. Der Stadtrat hat dem Geschäft zugestimmt.
Die 27 Windturbinen haben eine installierte Leistung von 48,5 Megawatt und produzieren jährlich etwa 110 Gigawattstunden (GWh) Strom. Die Windparks speisen den Strom einstweilen in das lokale Netz ein; längerfristig strebt das ewz aber einen Import der Energie in die Schweiz an.
Das ewz hat sich zum Ziel gesetzt, bis ins Jahr 2018 jährlich 100 bis 200 GWh Elektrizität aus Windkraftanlagen zu beziehen. Mit dem Erwerb der vier Windparks sollte dieses Ziel erreichbar sein, wie es weiter heisst.
rt

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