Start zur Meisterschaft der Handball-NLA

Die Handball-NLA startet am Samstag zur Saison 2000/01. Die letzt- und vorletztjährigen Playoff-Teilnehmer Suhr, Kadetten Schaffhausen, St. Otmar St. Gallen und Pfadi Winterthur werden wiederum die dominierenden Manschaften der Meisterschaft sein.

Dieser Inhalt wurde am 14. September 2000 - 11:56 publiziert

Um die noch verbleibenden zwei Plätze in der auf sechs Teams reduzierten Finalrunde dürften Wacker Thun, die Grasshoppers und Zofingen kämpfen. Für Stäfa, Endingen, Yellow Winterthur, Amicitia Zürich und Stans lautet das Saisonziel ganz simpel Ligaerhalt. Denn die Mannschaften auf den Rängen 7 bis 12 müssen ab Februar zusammen mit den besten zwei NLB-Equipen die Auf-/Abstiegsrunde bestreiten, in der nur die beiden erstplatzierten Berechtigung zum Verbleib in der höchsten Liga haben werden. Denn die NLA Ausgabe 2001/02 wird nur noch aus acht Mannschaften bestehen.

Lima fehlt Meister Suhr

Die Spitze der Eliteklasse ist schon ein Jahr vor dieser drastischen Liga-Reduktion um nicht weniger als einen Drittel weiter zusammengerückt. Meister Suhr verlor in Carlos Lima nicht nur seinen linken Flügel, sondern einer der international besten Konterspezialisten. Zudem gehörte der Ex-Internationale zu den wenigen Spielern auf Schweizer Handball-Feldern, die polarisieren. Den Luzerner können die Suhrer nicht ersetzen. Das gilt für die Meisterschaft, wie auch für die Champions-League-Qualifikation, wo mit ASKI Ankara Mitte Oktober eine schwer überwindbare Hürde wartet.

Der schwierigste Job der Liga

Keine einfache Saison steht auch dem ehemaligen Serienmeister Pfadi Winterthur bevor. Nach dem zweiten Jahr, in dem bereits die Playoff-Halbfinals Endstation bedeuteten, hat das sehr erfolgsoriente Winterthurer Management reagiert. Urs Mühlethaler, der vor Jahresfrist als Meistertrainer von Suhr kommend die Nachfolge von Morten Schönfeldt (Dä) angetreten hatte, wurde trotz seines noch zwei Jahre gültigen Vertrages entlassen. Für Mühlethaler wurde der südkoreanische Ausnahmekönner Jae-WonKang (35) ein weiteres Mal zu Pfadi zurückgeholt.

swissinfo und Agenturen

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