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Statoil verdient weniger - Niedrige Öl- und Gaspreise (AF)

Dieser Inhalt wurde am 04. November 2009 - 13:10 publiziert

OSLO (awp international) - Die niedrigeren Preise für Öl und Gas haben den Gewinn des norwegischen Ölkonzerns StatoilHydro im dritten Quartal geschmälert. Der bereinigte operative Gewinn sei im dritten Jahresviertel um rund ein Drittel auf 31,2 Milliarden norwegische Kronen (3,6 Mrd Euro) gefallen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten mit einem stärkeren Rückgang gerechnet.
Das operative Ergebnis sank von 47 Milliarden norwegischen Kronen im Vorjahr auf nunmehr 28,3 Milliarden Kronen. Statoil begründete dies mit einem drastischen durchschnittlichen Rückgang des Ölpreises um 31 und des Gaspreises um 32 Prozent. Die Produktion kletterte auf 1,71 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag von 1,55 Millionen im Vorjahr. Der Überschuss belief sich auf 6,6 Milliarden Kronen.
Auch wenn derzeit erste Anzeichen für eine Erholung auszumachen seien, sei nicht klar, ob diese nachhaltig seien, wird Statoil-Chef Helge Lund in der Mitteilung zitiert. Deshalb kündigte Statoil an, weiter an der Kostenschraube zu drehen. Im zweiten Quartal hatten die niedrigen Preise für Öl und Gas den Gewinn von Statoil komplett aufgezehrt. Belastet hatte im Vorquartal auch ein ungewöhnlich hoher Steuersatz.
2008 wies der Konzern einen Gewinnrückgang von 3 Prozent auf 43,3 Milliarden Kronen aus, während der Umsatz um 25 Prozent auf 656 Milliarden Kronen gestiegen war. Das Unternehmen war 2007 aus der Fusion von Statoil mit den Energieaktivitäten von Norsk Hydro 2007 entstanden./ep/wiz

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