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Steigende Sitzauslastung bei Swissair-Flügen

Die Buchungen bei Swissair-Flügen nehmen Wochen vor dem endgültigen Aus der Schweizer Airline weiter zu.

Dieser Inhalt wurde am 14. Januar 2002 - 17:04 publiziert

Am 3. Januar 2002 betrug die Sitzauslastung der Swissair über 80%, nach 71% am 30. Dezember. Die bisher eingegangenen Reservationen deuteten darauf hin, dass die Swissair die Marke von 80% bis im März halten könne, sagte Firmensprecherin Susanne Aebersold.

Zwei Faktoren

Für diese Entwicklung dürften zwei Faktoren ausschlaggebend gewesen sein: Für die ganze Periode von Oktober bis März hat die Swissair in Zusammenarbeit mit der Crossair Billig-Angebote für Reisen in alle Kontinente eingeführt.

"Die Swissair hat ihre Tickets zu Billig-Tarifen geradezu verschleudert", erklärt Yann Cochennec von der französichen Zeitschrift "Air et Cosmos" die steigende Auslastung bei Swissair-Flügen.

Zudem reduzierte die Swissair die Anzahl ihrer Flüge, was gleichzeitig die Sitzauslastung erhöhte. Zwischen dem 11. und dem 28. Oktober, der Einführung des Winterflugplans, wurden nur 60% der Europa- und 70% der Interkontinental-Flüge durchgeführt.

Reine PR

Ausser der Air France, die vom Debakel der Sabena profitiert, stehen die europäischen Fluggesellschaften vor einer schwierigen Situation. "Es gibt zurzeit keine Anzeichen der Besserung", sagte Cochennec.

Für ihn sind die Veröffentlichung von Sitzauslastungs-Daten reine PR. "Die Swissair will damit zeigen, dass eine nationale Airline für die Schweiz wichtig ist."

swissinfo und Agenturen

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