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Basel (awp) - Straumann ist im ersten Halbjahr 2010 in einem schwierigen Marktumfeld weiter gewachsen und hat die Profitabilität gesteigert. Für das gesamte Geschäftsjahr äussert sich das Management weiterhin vorsichtig bezüglich Marktumfeld, stellt aber weitere Marktanteilsgewinne in Aussicht und bestätigt die bisherige Guidance. Analysten werten die Zahlen als solide, die Aktie steigt.
Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um 2,2% auf 392,4 Mio CHF, in Lokalwährungen (LW) waren es +4,2%. Der Betriebsgewinn (EBIT) legte um 5,3% auf 98,8 Mio CHF zu, bei einer Marge von 25,2 (24,4)%. Unter dem Strich verblieb ein wegen eines negativen Finanzergebnisses 3,1% tieferer Reingewinn von 82,0 Mio CHF, wie die Herstellerin von Dentalimplantaten am Donnerstag mitteilte. Im zweiten Quartal beschleunigte sich das Wachstum in LW auf 5%, nach 3,1% im ersten Quartal.
IMPLANTATGESCHÄFT SOLIDE - REGIONEN UNTERSCHIEDLICH
Das Implantatgeschäft habe ein solides, von Volumenwachstum und Produkten der neuen Generation (Bone Level und Roxolid) getriebenes Ergebnis gezeigt, sagte CEO Beat Spalinger an einer Medienkonferenz in Basel. Die gestiegene Nachfrage nach regenerativen Produkten habe ebenfalls zum Nettoumsatzwachstum beigetragen.
Das CAD/CAM-Geschäft habe dagegen geringere Umsätze als im Vorjahr verzeichnet, hauptsächlich aufgrund sinkender Nachfrage nach Laborscannern. Dies liege an der Zurückhaltung der Dentallabore bezüglich Investitionen im herrschenden Wirtschaftsumfeld sowie daran, dass Kunden die Einführung des neuen Scanner- und CAD/CAM-Systems im zweiten Halbjahr abwarteten, so Spalinger.
Nach Regionen betrachtet zeigte Europa im ersten Halbjahr eine verhaltene Entwicklung, während Nordamerika und der "Rest der Welt" klar zulegten. Der Umsatz in Europa sank um 1,1% auf 241,6 Mio CHF (+2,6% in LW). Die Schwäche des Euro und des britischen Pfunds gegenüber dem Schweizer Franken führten zu einem negativen Währungseffekt.
In Nordamerika stieg der Umsatz um 6,2% auf 85,2 Mio CHF (+8,1% in LW). Neue Implantatprodukte, Sortimentserweiterungen und die Vergrösserung des Verkaufsteams für regenerative Produkte hätten es ermöglicht, neue Kunden zu gewinnen und die Position in der Region zu stärken.
In der Region Asien/Pazifik erhöhte sich der Umsatz um 6,8% auf 51,7 Mio und im "Rest der Welt" um 23,2% auf 13,9 Mio.
PROGNOSEN BESTÄTIGT - MARKTUMFELD WEITER UNSICHER
Straumann hat im Berichtszeitraum weitere Marktanteile gewonnen - und damit den Abstand zur Marktführerin Nobel Biocare weiter verringert. "Nach unseren Berechnungen sind wir im Implantatbereich inzwischen die Nummer Eins", sagte der CEO. Im CAD/CAM-Bereich liege Nobel Biocare allerdings immer noch vorne.
Zum Wirtschaftsumfeld sagte der CEO, der Markt für Zahnersatz erhole sich gemäss neuesten Zahlen langsam von der Rezession. "Das Umfeld ist aber nach wie vor unsicher, wir erwarten daher für 2010 weiter ein Marktwachstum im niedrigen einstelligen Bereich", sagte Spalinger. 2011 dürfte der Markt dann wieder spürbar wachsen, ein zweistelliges Marktwachstum sei aber frühestens 2012 zu erwarten, wiederholte der CEO frühere Aussagen.
Den weiteren Geschäftsverlauf betreffend geht Spalinger von einem "etwas schwächeren" zweiten Halbjahr aus. "Der Umsatz dürfte im zweiten Halbjahr unter jenem des ersten ausfallen", so der CEO. Dies wegen saisonalen Faktoren, antizyklischen Investitionen sowie eines zu erwartenden stärkeren negativen Währungseinflusses.
"Insgesamt werden unser Umsatz und die operative Marge im Gesamtjahr aber mindestens auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr liegen", bestätigte Spalinger frühere Angaben.
AKTIEN HAUSSIEREN
Analysten werteten das Ergebnis als solide. Auch sei das Resultat besser als die Zahlen der meisten Konkurrenten ausgefallen. Am Aktienmarkt legen die Titel in einem kaum veränderten Markt bis um 13.40 Uhr 4,0% auf 246,00 CHF zu.
ch/cf

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